05. September 2011, 11:34 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „Beginners“ von Mike Mills setzt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen seine Monatsreihe „Anderssein“ fort. Der Film läuft am Sonntag, 11. September, um 12.45 Uhr und Montag, 12. September, 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) sowie am Mittwoch, 14. September, um 19.30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Außerdem geht am Dienstag, 13. September, um 18 und 20.30 Uhr „Kleine wahre Lügen“ von Guillaume Canet in der KoKi-Reihe „Autorenfilm“ in der Schauburg über die Leinwand.
Der Eintritt kostet 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Der auf eigenen Erlebnissen basierende, blendend besetzte zweite Spielfilm des Grafikdesigners und Musikvideoregisseurs Mike Mills „Beginners“ verbindet tief bewegende und humorvolle Momente zu einer intelligenten, vielschichtigen Tragikomödie, die im geschickt arrangierten Wechselspiel zwischen verschiedenen Zeitebenen der Möglichkeit eines befreienden Neubeginns nachspürt. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „Besonders wertvoll“. — Der Tod seines geliebten Vaters Hal (Christopher Plummer) hat Oliver (Ewan McGregor) in einen Zustand emotionaler Erstarrung versetzt, den er langsam zu überwinden beginnt, als er die eigenwillige Französin Anna (Mélanie Laurent) kennenlernt. Während sich die beiden zaghaft einander annähern, kommen Oliver die Erinnerungen an Hal zurück: sein schwules Coming-out im Alter von 75 Jahren, kurz nachdem Olivers Mutter verstarb, und sein anschließendes buntes, erfülltes Leben mit einem erheblich jüngeren männlichen Partner. Diese turbulente Zeit brachte Vater und Sohn eng zusammen. Und ganz allmählich begreift Oliver, dass Aufrichtigkeit, Mut und Freude grundlegende Eigenschaften sind, um persönliches Glück zu erfahren.
Guillaume Canets eindringlicher, intimer Ensemblefilm „Kleine wahre Lügen“ deckt sensibel die Gefühlswelten der authentisch gezeichneten Figuren auf, um eine „unverschämt unterhaltsame“ (KULTURSPIEGEL) Tragikomödie voller Esprit entstehen zu lassen, die zwischen witzigen und dramatischen Momenten ergründet, was Freundschaft wirklich bedeutet. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Toronto, London und Rom (alle 2010). — Wie jedes Jahr verbringt eine eingeschworene Clique aus Paris den Sommerurlaub im malerisch gelegenen Ferienhaus von Gastgeber Max (François Cluzet), einem erfolgreichen Restaurantbetreiber. Doch die Idylle am Cap Ferret trügt, denn diesmal lastet ein spürbarer Druck auf der zunächst heiteren Gruppe, weil ein Freund nach einem schweren Unfall nicht dabei sein kann. Dessen tragisches Schicksal, über das niemand offen sprechen mag, beeinflusst alle derart, dass allmählich die Fassaden bröckeln und lang verschwiegene Geheimnisse ans Licht kommen.