12. September 2011, 11:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen verliert ein vertrautes Gesicht in der örtlichen Schulaufsicht. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat heute Mittag in der „flora“, Schulamtsdirektorin Marlene Krause in den Ruhestand verabschiedet. Die entsprechende Urkunde hat Abteilungsdirektor Wolfgang Weber von der Bezirksregierung Münster ausgehändigt.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Ich sage ja immer gerne, dass die Zukunft unserer Stadt jeden Tag durch die Türen unserer Kindergärten und Schulen geht. Sehr geehrte Frau Krause, Sie haben mit Ihrem beruflichen Wirken beim Schulamt einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass diese Türen weiter geöffnet werden. Und ich bin mir sicher, dass Ihre Arbeit in den Grundschulen auch in Zukunft weiter wirken wird.“
Die aus Oberhausen stammende Pädagogin war nach ihrem unterrichtlichen Wirken an verschiedenen Schulen zunächst als Schulrätin im Kreis Warendorf tätig. Im Jahre 2000 wechselte sie zum Schulamt für die Stadt Gelsenkirchen.
Hier war sie für alle Grundschulen südlich des Kanals zuständig 2011 kamen die Grundschulen in den Stadtteilen Horst und Beckhausen dazu.
Gesamtstädtisch war sie für die Lehrerfortbildung verantwortlich und für die Zusammenarbeit zwischen den Kindergärten und den Grundschulen.
Ihr besonderes Anliegen galt der individuellen Förderung aller Kinder. Die Herkunft der Schüler sollte ihren schulischen Werdegang nicht vorherbestimmen.
In kaum einem anderen Arbeitsfeld greift die Verantwortung des Landes und der Kommunen so sehr ineinander, wie im Bereich Schule. Wo früher klare Trennungen zwischen der Verantwortlichkeit von Stadt als Schulträger und Bildungshoheit des Landes vorhanden waren, hat sich in den letzten Jahren ein Miteinander entwickelt, das Marlene Krause aktiv mitgestaltet hat.
Schulräte des Landes üben vor Ort die Schulaufsicht über die Grund-, Haupt- und Förderschulen aus. Dies geschieht in einem engen Schulterschluss mit der Stadt.
Oberbürgermeister Baranowski sprach der scheidenden Schulamtsdirektorin Dank und Anerkennung für ihre mehr als zehnjährige Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen aus. Vertreter der Ratsfraktionen schlossen sich diesem Dank an.