23. September 2011, 10:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Auf der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker Vereinigung am Dienstag in Köln wurden das Max-Planck-Gymnasium und das Ricarda-Huch-Gymnasium als „MINT-freundliche Schulen“ ausgezeichnet. Beide Schulen haben sich in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einen besonderen Schwerpunkt gesetzt und profilieren sich hier weiter.
Der Vorstand für Bildung, Dr. Manfred Beck, und der Leiter des Referates Erziehung und Bildung, Alfons Wissmann, freuen sich mit den Schulen über diese Auszeichnung und gratulieren herzlich. „Es ist schön, dass die Bemühungen der Schulen und des Schulträgers Früchte tragen und Gelsenkirchen unter den 18 ausgezeichneten Schulen in NRW gleich mit zwei Schulen vertreten ist. Insbesondere ist das den Lehrkräften zu verdanken, die in ihrem täglichen Bemühen dafür sorgen, dass die Gelsenkirchener Schülerinnen und Schüler Anschluss halten können“, so Dr. Beck.
Die Schwerpunktsetzung im Bereich MINT sei ein wertvoller Beitrag für eine Vorbereitung auf zukunftsorientierte Berufe. Sie eröffnet die Chance, einerseits die Lücke insbesondere bei den Ingenieurberufen schließen zu können und andererseits den jungen Menschen in Gelsenkirchen eine nahezu sichere Perspektive für eine berufliche Existenz bieten zu können. Die Schulverwaltung und die örtliche Politik haben die Schwerpunktsetzung an den Schulen nachhaltig unterstützt, indem entsprechende Fachräume modernisiert und Fachausstattungen erweitert und erneuert wurden. Hier wurden in den letzten Jahren bezogen auf alle Schulen Millionenbeträge eingesetzt. Nun zeigt sich, dass diese Entscheidungen richtig waren und auch Erfolge bringen.
„Die Stadt Gelsenkirchen wird weiterhin seinen Schwerpunkt im Bereich Bildung setzen und in den Bemühungen nicht nachlassen, die Quote der Schulabsolventen ohne Abschluss zu senken und die der höheren Abschlüsse zu erhöhen“, so Dr. Beck weiter.
Die Stadt brauche aber auch weiterhin die Unterstützung des Landes NRW und der in Gelsenkirchen tätigen Lehrkräfte, denn diese Partner tragen die Verantwortung für den pädagogischen Teil. Die Stadt könne „nur“ einen guten Rahmen bei den äußeren Bedingungen schaffen. Und hier sind sich Dr. Manfred Beck und Alfons Wissmann einig, leiste auch die Stadt Vorbildliches.