27. September 2011, 11:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Diese Woche verhalten sich die Mitglieder des Stadterneuerung-Teams wie Robinson Crusoe – sie warten auf Freitag. Denn: Am Freitag startet die „Woche der Stadterneuerung“. In dieser Aktionswoche erfahren Bürgerinnen und Bürger vor Ort, was Stadtumbau ist. Attraktive Programmpunkte, wie Musikshows und erlebnisreiche Rundgänge, sorgen für Unterhaltung und Abwechslung. Eine Woche lang, jeden Tag ein anderes Gebiet und ein eigenes Programm.
Zum Auftakt geht es gleich in zwei Programmgebiete: Buer und Hassel.
In Buer startet die Aktionswoche mit einem Paukenschlag am
Freitag, 30. September 2011 ab 13:30 Uhr,
am St.-Urbanus-Kirchplatz,
45894 Gelsenkirchen.
Die Eröffnung der Domplatte wird gefeiert. Stadtdirektor Michael von der Mühlen wird das Fest und gleichzeitig den neu gestalteten St.-Urbanus-Kirchplatz eröffnen. Außerdem wird das Programm der Aktionswoche und weitere Stadterneuerungsprojekte vorgestellt. Das musikalische Quartett „Julian Rybarskis Raw Collective“ sorgt für eine festliche Atmosphäre. Ab 14:30 Uhr folgt ein vom REWE-Markt Schüler in Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen veranstaltetes Showprogramm. Bis 19 Uhr werden verschiedene Künstler auf der Bühne stehen, darunter Olaf Henning.
Neben dem Fest-Auftakt in Buer startet die Aktionswoche parallel in dem zweiten Aktionsgebiet: in Hassel
am Freitag, 30. September 2011, ab 14 Uhr,
im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Bonni),
Eppmannsweg 32, 45896 Gelsenkirchen.
Dort gibt es Informationen zum „Stadtteilzentrum Hassel“ und zum Projekt 14plus. „Entern Sie eine verbotene Stadt“ heißt es ab 16 Uhr bei einem Rundgang durchs Bergwerk Westerholt 1/2 (Egonstraße 4, 45896 Gelsenkirchen).
Den Programmflyer zur Woche der „Stadterneuerung“ gibt es im Internet unter: www.stadterneuerung-gelsenkirchen.de.
Hintergrundinformationen zu den Projektgebieten:
Die Umgestaltung der Domplatte in Buer fügt sich in ein Konzept ein, das einen schleichenden Attraktivitätsverlust des Zentrums im Norden Gelsenkirchens verhindern soll. Im Herbst 2008 hat der Rat der Stadt Gelsenkirchen den Beschluss gefasst, das Zentrum Buer als "Stadtumbaugebiet" festzulegen. Als „Stadtumbaugebiet“ kann Buer vom Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" des Landes Nordrhein-Westfalen profitieren. Ergänzt werden die Aktivitäten der Stadt durch privates Engagement der Immobilien- und Standortgemeinschaft Domplatte, die mit der „Wiederentdeckung der historischen Mitte von Buer“ einen Wettbewerb des Landes NRW gewann und parallel zur Umgestaltung des St.-Urbanus-Kirchplatzes verschiedene Maßnahmen umgesetzt hat (archäologische Ausgrabungen und Ausstellung zur Geschichte Buers, Bau einer Toilettenanlage und Umsetzung eines Beleuchtungskonzeptes) Nähere Informationen gibt es im „Leitplan Zentrum Buer“: http://www.gelsenkirchen.de/FlippingBook/_61/LeitplanZentrumBuer/index.html.
Ansprechpartner für das Gebiet Buer ist Thomas Robbin (Telefon 0209/ 169 46 77) aus dem Referat Stadtplanung.
Hassel bildet zusammen mit dem nördlichen Bereich des Stadtteils Buer und den angrenzenden Hertener Stadtteilen, Westerholt und Bertlich, ein städteübergreifendes Umbaugebiet. Das dortige Leben und Arbeiten wurde lange vom Steinkohlenbergbau geprägt. Die Schließung der Zeche Westerholt Ende 2008 wurde Anlass für Gelsenkirchen und Herten den Stadtumbau gemeinsam zu gestalten. Die beiden Städte arbeiten zusammen, um die negativen Folgen der Bergwerksschließung abzuschwächen und neue Perspektiven zu schaffen. Neben einer Stärkung der lokalen Wirtschaft, soll der Stadtumbau mehr Erholung, bessere Bildung und ein stärkeres soziales Miteinander unter den knapp 20.000 Gelsenkirchenern im Projektgebiet Hassel ermöglichen. Das „Interkommunale Integrierte Handlungskonzept“ der beiden Städte ist Teil des NRW-Landesprogramms „Soziale Stadt“. Ansprechpartnerin für das Gebiet Hassel ist Irmgard Schiller (Telefon 0209 / 8 21 63).