13. Oktober 2011, 12:28 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ohne Moos nix los – damit aber in Gelsenkirchener Kindergärten mehr los ist, engagiert sich die Witting-Stiftung seit ihrer Gründung im August 2006 für Projekte zur Sprachförderung und beschafft die dafür notwendigen Mittel. Bei einem Pressegespräch wird die Stiftung und die von ihr unterstützten Projekte vorgestellt am
Montag, 17. Oktober 2011, 14:30 bis 15:30 Uhr, im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters, Rathaus Buer, Goldbergstraße 12,
45894 Gelsenkirchen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski wird die Stiftung und das Stifterehepaar – die Professoren Ute und Christian Witting – vorstellen. Alfons Wissmann, Leiter des Referates Erziehung und Bildung sowie Geschäftsführer der Witting-Stiftung wird die Projekte näher erläutern.
Hintergrund:
Dass Sprache der Schlüssel zur Integration ist, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Die Witting-Stiftung engagiert sich außerordentlich für die Förderung der Sprache und ermöglicht so die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen insbesondere im Stadtteil Bismarck. Durch die Sachmittel der Stiftung und die initiierten Förderangebote können die Städtischen Kindertagesstätten (Auf der Hardt, Julius-Frisch-Straße, Franziskusstraße und Hohenzollernstraße) wertvolle pädagogische Arbeit leisten, die ohne die Stiftung nicht realisiert werden könnten. Seit 2007 unterstützt die Witting-Stiftung jährlich die Sprachförderung in den vier Städtischen Tageseinrichtungen für Kinder. In Zusammenarbeit mit einer logopädischen Praxis werden Defizite in der Sprachentwicklung aufgedeckt und durch Beratungsgespräche positiv beeinflusst. Seit 2010 profitiert auch die Kita in der Kronenstraße von dem durch die Stiftung ermöglichten Sprachförderungskonzept. Die Witting-Stiftung setzt sich darüber hinaus für Projekte ein, die über Bewegung Sprachanlässe bieten und das Selbstvertrauen der Kinder stärken (Projekt „Sprache und Bewegung“). Außerdem unterstützt sie den spielerischen Umgang mit Zahlen, stellt Laptops mit Sprachlernsoftware zur Verfügung und veranlasste, dass in den Tageseinrichtungen in Bismarck die Grundausstattung für mathematische, technische und naturwissenschaftliche Forschung angeschafft werden konnte. Auch den Erwerb von Lärmampeln, durch die die Kinder ein Bewusstsein für Lärm entwickeln, hat die Stiftung bereits ermöglicht.