13. Oktober 2011, 12:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ausgezeichnet familienfreundlich sind in diesem Jahr gleich mehrere Vereine und Betriebe. Im feierlichen Rahmen des Rittersaals im Schloss Horst hat das Gelsenkirchener Bündnis für Familien am Mittwoch, 12. Oktober 2011, Preise für Familienfreundlichkeit vergeben.
Die Preisträger sind: der Energieversorger E.ON, der Förderverein zur aktiven Unterstützung der Jugendfürsorge und Jugendpflege in der Bergmannsglücksiedlung Gelsenkirchen e.V., die Kinderklinik Bergmannsheil, das Marienhospital/ St. Augustinus und die Polizei Gelsenkirchen.
Die Vielzahl der gleichrangigen Auszeichnungen begründete Oberbürgermeister Frank Baranowski, Schirmherr des Gelsenkirchener Bündnisses für Familien: „Heute sind sehr unterschiedliche Akteure vertreten: ein Global Player, Krankenhäuser, die Polizei, ein ehrenamtlicher Verein. Und nach dem, was ich gehört habe, sind auch die Ideen und Aktivitäten der Kandidaten kaum zu vergleichen.“ Jeder dieser Akteure ist in seinem Bereich besonders familienfreundlich. Baranowski weiter: „Aber gerade wegen dieser Vielfalt habe ich die Hoffnung, dass die Auszeichnung zum Familienfreundlichen Unternehmen, Betrieb oder Verein Signalwirkung hat und andere Einrichtungen ermutigt, sich ebenfalls dem Thema zu widmen.“
Bei der Verleihung sah Oberbürgermeister Baranowski, die gestiegene Anzahl überzeugender Bewerbungen als ein mögliches „Indiz dafür, dass mehr Arbeitgebern bewusst wird, dass sie durch eine familienbewusste Personalpolitik gewinnen können.“ Mit Blick auf die Vereine bedauerte er die geringe Bewerberzahl: „Möglicherweise fehlte es hier noch etwas an Mut, sich zu bewerben - denn ganz sicher haben wir in Gelsenkirchen viele Sport- und andere Vereine, die Großartiges für Kinder, Jugendliche und Familien leisten und die durchaus für eine Auszeichnung in Frage kommen.“
Das Gelsenkirchener Bündnis für Familien hatte im Februar 2011 dazu aufgerufen, familienfreundliche Betriebe und Vereine vorzuschlagen oder sich in Eigeninitiative um die Auszeichnung zu bewerben.