25. Oktober 2011, 10:53 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 25. Oktober 2011, 10:53 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen setzt seine Hauptreihe Komödien im November fort. „Midnight in Paris“ von Woody Allen läuft über den Monatswechsel, und zwar am Sonntag/Montag, 30./31. Oktober, in der Schauburg und am Mittwoch, 2. November, in der Gesamtschule Ückendorf. „Die Frau, die singt“ von Denis Villeneuve steht am Dienstag, 1. November, in der Reihe „Literatur im Film“ auf dem Spielplan.
Die Vorstellungen beginnen sonntags um 12:45 Uhr sowie montags und dienstags um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg und am Mittwoch um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Der neueste Streich des berühmten Autorenfilmers Woody Allen, „Midnight in Paris“, begeistert als eine originelle, beflügelnde und federleichte romantische Komödie, die genussvoll mit dem Mythos Paris spielt und auf urkomische Weise dazu auffordert, Träume einfach zu leben. „Was für ein zauberhafter Film!“ (BERLINER ZEITUNG) Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „Besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zum Filmfestival in Cannes 2011.
Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald, Gertrude Stein – das sind einige der großen Idole des Amerikaners Gil (Owen Wilson), der zwar als Hollywood-Drehbuchautor Erfolg hat, aber viel lieber ein ernstzunehmender Schriftsteller wäre. Zumindest erfüllt sich für ihn jetzt ein anderer lang gehegter Wunsch: Er verbringt den Urlaub zusammen mit seiner Verlobten (Rachel McAdams) in Paris. Seit Jugendtagen schwärmt Gil von der Pariser Künstlerszene der 1920er-Jahre, in die er eines Nachts auf wundersame Weise tatsächlich hineingerät. Plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war.
Basierend auf Wajdi Mouawads Theaterstück „Verbrennungen“ inszenierte Denis Villeneuve mit „Die Frau, die singt“ ein klug verschachteltes, vielschichtiges und packendes Familiendrama, das vor dem Hintergrund eines ganz bewusst nicht näher benannten Krisengebietes den weitreichenden Folgen von gewaltsamen Konflikten nachspürt. Nominiert für einen „Oscar“ 2011 in der Kategorie „Bester nichtenglischsprachiger Film“; ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Venedig 2010 als „Bester Film“ der Reihe „Giornata Degli Autori“.
Die aus dem Nahen Osten stammende, jüngst verstorbene Mutter der im kanadischen Montreal lebenden Zwillinge Jeanne und Simon hat nicht nur ein kryptisches Testament hinterlassen, sondern auch zwei Briefe. Diese sollen die Geschwister ihrem Bruder, von dessen Existenz sie nichts wussten, und ihrem Vater, den sie tot wähnten, übergeben. Während Simon die Vergangenheit ruhen lassen will, besteht Jeanne darauf, das ungeahnte Schicksal der Mutter in deren Heimatland zu ergründen.