27. Oktober 2011, 10:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In der Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Buer berichtet Prof. Dr. Stefan Goch, Institut für Stadtgeschichte der Stadt Gelsenkirchen, zum Thema „Die Bevölkerung von Buer: Eingesessene und Zugewanderte“. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 2. November 2011, um 18 Uhr in der Städtischen Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum an der Mühlenstraße 122 in 45894 Gelsenkirchen.
Die rasche Expansion des Bergbaus und seiner Folgeindustrien in Buer sowie die verschiedenen Boomphasen der wirtschaftlichen Entwicklung verlangten nach zahlreichen Arbeitskräften, die aus verschiedensten Gegenden nach Buer kamen – als frühe Arbeitsmigranten aus den preußischen Ostprovinzen, als gewaltsam verschleppte Zwangsarbeiter während des Krieges, als „Gastarbeiter“ in der Wirtschaftswunderzeit. Neben den „Pohlbürgern“ prägten und prägen sie Buer bis heute.
Zu der Veranstaltung laden das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen und der Verein für Orts- und Heimatkunde Gelsenkirchen-Buer e. V. herzlich ein. Der Eintritt ist frei.