03. November 2011, 11:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Sie geben Geld und fördern die gute Sache, ohne eine direkte Gegenleistung zu verlangen. Ob diese Aussage über Mäzene auch für die Menschen in der Renaissance zutraf, wird im Museum Schloss Horst ergründet.
Mit „Mäzenatentum in der Renaissance“ startet die wissenschaftliche Vortragsreihe „Renaissance und mehr …“ ins Winterhalbjahr. Privatdozentin Dr. Nicole Riegel-Satzinger von der Universität Würzburg wird in ihrem Vortrag bedeutende Mäzene vorstellen am
Dienstag, 8. November, 19 Uhr,
im Kaminzimmer, Schloss Horst,
Turfstraße 21, 45899 Gelsenkirchen.
Die Referentin gibt Antworten auf Fragen wie: Ist Mäzenatentum ein für die Epoche der Renaissance spezifisches Phänomen? Wie verstanden die Zeitgenossen den Begriff? Was waren die Voraussetzungen und Mechanismen, welche Motive standen hinter dem frühneuzeitlichen Mäzenatentum? Welche Rolle spielen Stand und Wohlstand, Tugend, Repräsentation und Konkurrenz?
Im Zentrum des Vortrags stehen ausgewählte Kunstförderer südlich und nördlich der Alpen, die im 15. und 16. Jahrhundert Maßstäbe gesetzt haben. Aber auch „verhinderte“ Mäzene werden thematisiert.
Der Eintritt ist frei.