03. November 2011, 11:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 03. November 2011, 11:31 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen setzt seine Komödien-Reihe mit „What a Man“ von Matthias Schweighöfer fort. Der Film läuft am Sonntag, 6. November, um 12:45 Uhr und am Montag, 7. November, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 9. November, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf.
In der KoKi-Reihe „Neuer Deutscher Film“ wird am Dienstag, 8. November, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg „Westwind“ von Robert Thalheim gezeigt.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Das sympathische Regiedebüt „What a Man“ des deutschen Schauspielers Matthias Schweighöfer – hier ebenfalls Produzent, Co-Drehbuchautor und Hauptdarsteller – erfreut als eine muntere Komödie, die mit einem spielfreudigen Ensemble genüsslich männlich Rollenbilder aufs Korn nimmt und bei aller Situationskomik auch Platz für gefühlsbetonte Momente findet.
Der sensible 30-jährige Lehrer Alex (Matthias Schweighöfer) stürzt in eine tiefe Sinnkrise, als ihn seine Model-Freundin vor die Tür setzt, um sich fortan ungestört mit dem harten Kerl aus dem zweiten Stock zu vergnügen. Alex kommt zu der Erkenntnis, dass er unbedingt ein „echter Mann“ werden muss, aber was bedeutet das überhaupt? Kumpel Okke (Elyas M’Barek), ein liebenswerter Macho, weiß Rat und startet ein ausgedehntes Lehrprogramm in Sachen Männlichkeit, bizarre Feldforschungsaktivitäten inklusive. Entschlossen geht Alex die Prüfungen an – und merkt dabei gar nicht, dass ihn seine beste Freundin Nele (Sibel Kekilli), bei der er Unterschlupf gefunden hat, eigentlich so mag, wie er ist.
Nach einer wahren Begebenheit erzählt Regisseur Robert Thalheim eine ebenso erfrischende wie berührende und präzise beobachtete deutsch-deutsche Liebesgeschichte, die in erster Linie den Prozess des Erwachsenwerdens beleuchtet und dabei unaufdringlich die Auswirkungen staatlicher Kontrolle auf das private Leben verdeutlicht. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“.
Sommer 1988. Die unzertrennlichen 17-jährigen Zwillingsschwestern Isabel (Luise Heyer) und Doreen (Friederike Becht) verlassen zum ersten Mal die DDR. Dank ihrer Glanzleistungen im Rudern dürfen sie ein Trainingscamp am ungarischen Balatonsee besuchen. Dort angekommen, lernen sie zufällig die Hamburger Freunde Arne (Franz Dinda) und Nico (Volker Bruch) kennen – und schleichen sich schon bald immer öfter aus dem Pionierlager, um die beiden Jungen zu treffen. Während Isabel und Nico nur fröhlich flirten, erwacht in Doreen und Arne die große Liebe. Diese hat allerdings unter den bestehenden Bedingungen kaum eine Perspektive.