07. November 2011, 11:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Pünktlich zur Heizsaison steigen die Preise für Öl und Gas. Jeder kann dazu beitragen, dass diese Kosten nicht auf die eigene Rechnung durchschlagen – auch ohne Verlust an Wohnkomfort.
„Am wirkungsvollsten ist es, die Heizung niedriger zu drehen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie“, erklärt der Energieberater Martin Grampp. Auch wer schon beim Gedanken daran friert, kann die Heizkosten im Zaum halten.“
Die Tipps des Energieexperten:
• Heizkörper frei räumen: Decken Sie Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Verkleidungen ab, und stellen Sie sie nicht mit Möbeln zu. Die warme Luft kann sonst nicht zirkulieren, der Thermostat funktioniert nicht richtig.
• Zeitschaltuhren nutzen: Während Sie schlafen oder bei der Arbeit sind, müssen die Wohnräume nicht voll beheizt werden. Der Zeitschalter Ihrer Heizungsanlage oder programmierbare Thermostatventile sorgen dafür, dass es trotzdem gemütlich ist, wenn Sie aufstehen oder nach Hause kommen.
• Nicht voll aufdrehen: Stellen Sie das Thermostatventil genau auf die gewünschte Temperatur ein. So wird der Raum schön warm, aber nicht überheizt. Übrigens: Es wird auch nicht schneller warm, wenn Sie eine hohe Endtemperatur wählen.
• Richtig lüften: Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Drehen Sie dann den Heizkörper ab. Sonst heizt er wegen der einströmenden kalten Luft besonders stark – und zwar direkt nach draußen. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften. Schließen nicht vergessen!
• Dichten und dämmen: Ganz klar – je weniger Wärme nach draußen geht, desto weniger müssen Sie heizen. Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.
Bei Fragen zum richtigen Heizen und Lüften wenden sich Ratsuchende an die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale im Rathaus Gelsenkirchen-Buer, Zimmer 478. Ein halbstündiges Beratungsgespräch mit dem Energieberater Martin Grampp kann am 10. November 2011 unter der Rufnummer 1 69 41 78 oder per E-Mail an referat.bauordnung@gelsenkirchen.de vereinbart werden. Dank Förderung kostet die Beratung nur 5 Euro.