10. November 2011, 11:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Welt, in der junge Menschen in Gelsenkirchen aufwachsen, ist von kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt geprägt.
Die offene Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit ist deshalb stärker denn je mit der Aufgabe konfrontiert, den Auswirkungen von demografischem Wandel, Migration und kultureller Vielfalt Rechnung zu tragen.
Die interkulturelle Öffnung von Angeboten bietet hier den notwendigen Rahmen, den Anforderungen der Zielgruppe von Jugendlichen anderer kultureller Herkunft und deren Lebenserfahrung gerecht zu werden.
Mit einer Tagung zum Thema „Vielfalt in Gelsenkirchen - interkulturelle Jugendarbeit“ wird pädagogischen Fachkräften in der Kinder- und Jugendarbeit die Möglichkeit eröffnet, mehr über die Lebenswelten von Kindern- und Jugendlichen aus Einwandererfamilien zu erfahren und offene Fragen zu klären.
Die Tagung findet statt am
Donnerstag, 17. November 2011, ab 18 Uhr,
im Bildungszentrum,
Ebertstraße 19, Gelsenkirchen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski wird die Tagung mit einem Grußwort eröffnen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.
Veranstalter der Tagung sind das Referat Erziehung und Bildung der Stadt Gelsenkirchen, Arbeit und Leben DGB/VHS und der Jugendring Gelsenkirchen.
In einem Einführungsvortrag werden die Grundlagen der vorurteilsbewussten Erziehung vorgestellt, die heterogenen Lebenswelten und Sozialräume von Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte beleuchtet und Einblicke in die Erwartungshaltungen von jungen Migrantinnen und Migranten gegeben.
In den anschließend parallel stattfinden Workshops werden Experten der FUMA (Fachstelle Gender NRW) und der IFAK e.V. Methoden interkultureller Handlungskompetenz vermitteln, alltagspraktisch erfolgreiche Methoden und Strategien für die interkulturelle Praxis vorstellen und die blinden Flecken in der Wahrnehmung der Akteure näher beleuchten.
Ein Folder der Veranstaltung ist der Mitteilung beigefügt. Für Rückfragen Bora Ergin (Stadt Gelsenkirchen, 51/9-RAA, 0209-169-8565, bora.ergin@gelsenkirchen.de) zur Verfügung.