17. November 2011, 11:01 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Integrationsrat der Stadt Gelsenkirchen hat sich einstimmig für die Gründung einer Sekundarschule in Hassel bereits zum nächsten Schuljahr ausgesprochen.
Dr. Manfred Beck, Integrations- und Bildungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen hatte in der Sitzung erläutert, dass aufgrund der demografischen Entwicklung sowohl die Realschule an der St. Michael Straße wie auch die Hauptschule Eppmannsweg im Bestand gefährdet seien.
Die mit der jüngst von SPD, CDU und GRÜNEN im Landtag beschlossenen Schulrechtsänderung eingeführte „Sekundarschule“ bietet nach Meinung der Bildungsverwaltung die Chance, Hassel als Schulstandort für eine weiterführende Schule zu erhalten. Da die Sekundarschule integriert arbeitet (wie eine Gesamtschule) und auch gymnasiale Standards zur Anwendung kommen, hält Dr. Beck den Standort Hassel für eine solche Schule für ideal, weil man damit allen Schülerinnen und Schülern in Hassel eine optimale Schullaufbahn am Ort bieten kann. Durch die Kooperation mit einer gymnasialen Oberstufe in Buer wird garantiert, dass jede Schülerin und jeder Schüler der neuen Schule, die bzw. der die entsprechende Qualifikation erwirbt, dort das Abitur machen kann.
Auch Mehmet Ayas, Integrationsbeauftragter der Stadt Gelsenkirchen, hält die Gründung der neuen Schule integrationspolitisch für richtig, weil sie einen Beitrag leiste, die Chancenungleichheit des gegliederten Systems zu überwinden, durch die Migranten in besonderem Maße benachteiligt würden.
Vor dem Integrationsrat hatte sich bereits der Beirat für Menschen mit Behinderungen für die Gründung der Sekundarschule in Hassel ausgesprochen.