17. November 2011, 11:07 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Mädchen und junge Frauen in der populären Musik“ analysiert eine Tagung am Samstag, 26. November, im Kulturraum „die flora“ (Florastraße 26, 45879 GE-Altstadt). Die Tagung beginnt mit Anmeldung und Stehcafé um 9:30 Uhr. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. (Detail-Informationen auch unter www.die-flora-gelsenkirchen.de)
Mädchen sind in Bereichen der Pop-Musik benachteiligt - sowohl als Musikerinnen als auch in allen angrenzenden Berufsbereichen. Dies gilt auch für viele Mädchen aus Zuwandererfamilien, die musikalisch ambitioniert sind. Derzeit fehlt es an einer zentralen Anlaufstelle für Mädchen und junge Frauen in der Popularmusik in NRW, insbesondere nach dem Wegfall von Rocksie in Dortmund. Daneben existieren in NRW weder auf kommunaler noch auf Landesebene Anlaufstellen für die Belange von Frauen und Mädchen in der populären Musik.
Die Tagung fragt daher nach dem Status Quo von Mädchen und jungen Frauen in der populären Musik in Deutschland, insbesondere auch in NRW. Gibt es eine spezifische Situation für junge Musikerinnen? Herrscht Geschlechtergleichheit? Gibt es künstlerische Unterschiede?
Die Ergebnisse sollen in die Planung und Umsetzung der ersten NRW-Musikakademie für Mädchen und junge Frauen im kommenden Jahr einfließen.
Die Tagung richtet sich an Fachkräfte aus der Praxis, Musiker/-innen und in angrenzenden Bereichen wie Produktion, Technik etc. Tätige.
Anmeldung (bis 18.11.2011) und Info: 0209 3 02 53 und maedchenzentrum-ge@t-online.de.
Veranstalter sind Mädchenzentrum Gelsenkirchen in Kooperation mit der Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit des Landes NRW und der Stadt Gelsenkirchen. Gefördert aus Mitteln des Landes NRW.