21. November 2011, 11:54 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zum Abschluss seiner Reihe „Komödien“ zeigt das Kommunales Kino (KoKi) Gelsenkirchen die Spielfilme „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“ und „Gianni und die Frauen“. „The Guard“ läuft am Sonntag, 27. November, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 28. November, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6). „Gianni und die Frauen“ wird am Dienstag, 29. November, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg und am Mittwoch, 30. November, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) präsentiert.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Zwei grundverschiedene Gesetzeshüter werden zu Partnern wider Willen – aus dieser bekannten Kriminalfilmformel entwickelt Regisseur John Michael McDonagh in „The Guard – Ein Ire sieht Schwarz“ eine originelle, köstliche schwarze Komödie, die dank ambivalenter Charakterzeichnungen und augenzwinkerndem Lokalkolorit weit über gängige Genremuster hinausragt. Offizieller Beitrag zur „Panorama“-Reihe der Berlinale sowie zu den Filmfestivals in Toronto und Sundance (alle 2011).
Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) entspricht nicht gerade dem Bild eines Vorzeigepolizisten: Der wuchtige Kerl aus der irischen Provinz pflegt einen ruppigen Humor, provoziert Kollegen, stiehlt Unfallopfern Drogen zum Eigenbedarf und lässt sich an freien Tagen gerne von Prostituierten verwöhnen. Für ihn könnte alles wie gehabt weiterlaufen, doch der Fund einer Leiche bringt Unruhe in sein Leben. Zu allem Überfluss soll er auch noch mit dem eifrigen schwarzen FBI-Agenten Wendell Everett (Don Cheadle) zusammenarbeiten, der einem internationalen Kokainschmugglerring auf der Spur ist.
Mit natürlichen Figuren und sanftem Humor erforscht Gianni Di Gregorios (DAS FESTMAHL IM AUGUST) charmante melancholische Komödie „Gianni und die Frauen“ die Befindlichkeiten eines in die Identitätskrise geratenen Mannes, der unbeholfen durch erotische Wunschtraumwelten stolpert und sich langsam der Realität des Älterwerdens bewusst wird. Offizieller Beitrag zur Berlinale (Reihe: „Berlinale Special“) sowie zu den Filmfestivals in Moskau und Helsinki (alle 2011).
Vorruheständler Gianni (Gianni Di Gregorio) ist Ende 50, verheiratet und Vater einer fast erwachsenen Tochter. Wenn ihn nicht gerade mal wieder seine uralte, dominante Mutter wegen irgendeiner Lappalie herbeizitiert, verbringt er die Zeit mit Haushaltsarbeiten, Einkäufen und Nachbarschaftsgefälligkeiten. Auf ganz andere Gedanken kommt er, als ihm ein guter Freund erzählt, dass fast alle reiferen Männer eine Geliebte haben. Gianni startet ein Fitnessprogramm und sucht nach geeigneten Kandidatinnen für amouröse Abenteuer, die im persönlichen Umfeld reichlich vorhanden zu sein scheinen.