02. Dezember 2011, 10:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ob Fische, Hunde, Meerschweinchen oder Ponys: Kinder lieben Tiere. Und nicht nur das: Im gemeinsamen Alltag entwickeln sie Verantwortungsgefühl und lernen von den anderen Lebewesen. Gerade im städtischen Umfeld wird eine „hautnahe“ Begegnung zwischen Kindern und Tieren jedoch immer seltener. Kindertagesstätten gewinnen daher als Naturerlebnisort an Bedeutung: Tiere können hier selbstverständlicher Teil der Gemeinschaft werden.
Mut zur Etablierung einer Tierhaltung in der Kita macht der neue Ratgeber „Kaninchen, Hund & Co in der Kita“ von Michael Godau, der nun im Verlag an der Ruhr erschienen ist. Der praxiserprobte Band bietet umfassende Antworten auf die Fragen „Geht das überhaupt und wie kann das funktionieren?“, die sich Erzieherinnen, Erzieher und Eltern zu Beginn häufig stellen. Eingeflossen sind umfangreiche Recherchen und Gespräche etwa mit Erziehern, Wissenschaftlern, Verwaltungsfachleuten, Eltern oder Kindern. Vier Kitas berichten ausführlich über ihre Erfahrungen. Denn es gilt: Wenn die Voraussetzungen und die Planung stimmen, sind Tiere in der Kita eine große Bereicherung.
An dem Ratgeber von Michael Godau hat auch Heike Kostarellis, Leiterin der Städtischen Tageseinrichtung für Kinder Heinrich Brandhoff-Straße, mitgewirkt. Im Kapitel „Fee, eine Afghanenhündin verändert eine Kita“ berichtet sie über den Alltag mit einem Kita-Hund. „Unsere Afghanenhündin Fee fördert Toleranz, Angstabbau und Kommunikation, der Kontakt zu ihr setzt an der Basis, der Beziehungsgestaltung an“, so die Erfahrung von Heike Kostarellis. Tiergestützte Pädagogik in Kitas leistet auf diese Weise einen Beitrag zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Förderansatz:
Zur Präsentation des Ratgebers sind Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich eingeladen am
Donnerstag, 15. Dezember 2011, 10 Uhr
in der städtischen Tageseinrichtung Heinrich-Brandhoff-Straße 4a, 45889 Gelsenkirchen.