13. Dezember 2011, 10:59 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Wer war Hedwig Lachmann (1865 - 1918)? Sie war Deutsche, Jüdin, Großmutter des amerikanischen Filmregisseurs Mike Nichols, enge Freundin von Richard Dehmel und Ehefrau von Gustav Landauer. Als Dichterin widmete sie sich fast ausschließlich der Lyrik. Als Übersetzerin hat sie lyrische, dramatische und essayistische Werke aus dem Englischen, Französischen und Ungarischen übertragen, z. B. Oscar Wilde (ihre Salomé-Übersetzung wurde von Richard Strauss verwendet und hat heute noch Bestand), Edgar Allan Poe, Rabindranath Tagore, Honoré de Balzac sowie Sándor Petõfi und Emil Ábrányi.
Ein lyrisch-musikalisches Portrait der Dichterin Hedwig Lachmann zeichnet Paula Quast mit dem Musiker Henry Altmann am Sonntag, 18. Dezember, um 18 Uhr im Kulturraum „die flora“ (Florastraße 26, GE-Altstadt). Der Eintritt zu dieser Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. in Kooperation mit der flora beträgt 7,00 €, ermäßigt 5,00 €. Info und Reservierung: 0163 92 12 128 und christlich-juedische-ge@freenet.de
Paula Quast spricht die Werke von Hedwig Lachmann mit tiefem Verständnis und großer, innerer Anteilnahme. Klar und akzentuiert dringen ihre Worte in die Herzen der Zuhörer und entfalten dort ihre Wirkung. Sie ist unaufdringlich und doch intensiv und überaus präsent. Der Musiker Henry Altmann kommentiert mit seinen Kompositionen den Ernst, welchen die Werke umgeben, dabei unterstreichen die Stücke gekonnt die Geistigkeit