13. Januar 2012, 10:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zur Vorbesichtigung der nächsten Ausstellung „Alfons Kunen – Mathematische Strukturen“ im Grafikkabinett des Kunstmuseums Gelsenkirchen sind die Vertreter der Medien am
Dienstag, 17. Januar 2012, um 10 Uhr,
im Kunstmuseum,
Horster Straße 5-7, 45987 Gelsenkirchen
herzlich eingeladen. Als Gesprächspartner stehen der Künstler Alfons Kunen und die Museumsdirektorin Leane Schäfer zur Verfügung.
Geometrisch-konkrete Kunst steht im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Alfons Kunen. Dabei gehört der 1923 in Neheim-Hüsten geborene und seit langem in Recklinghausen beheimatete Künstler zu der Generation, die in enger Anlehnung an die Konzepte der ersten Avantgarde arbeiten. Er bevorzugt eine mathematisch präzise, geometrische Formensprache und nachvollziehbare Konstruktionsprinzipien, wohl auch beeinflusst durch seine Ausbildung und Tätigkeit als Ingenieur. Sowohl bei Kunens skulpturalen Findungen, aber auch bei seinen zeichnerischen und malerischen Bildlösungen werden Denkprozesse sinnlich wahrnehmbar. Dass dabei häufig Werkgruppen oder serielle Reihungen entstehen, resultiert aus dem Variationsreichtum der elementaren Vorgaben.