20. Februar 2012, 10:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „The Help“ von Tate Taylor beendet das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen seine Monatsreihe „In fremden Diensten“. Der Film läuft am Sonntag, 26. Februar, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 27. Februar, um 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6).
Mit „In guten Händen“ von Tanya Wexler kommt das KoKi einem „Filmwunsch“ nach und zeigt ihn am Dienstag, 28. Februar, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 29. Februar um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190).
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf Kathryn Stocketts Roman „Gute Geister“ entwarf Regisseur Tate Taylor mit „The Help“ ein authentisches, aufschlussreiches Zeitporträt, das „spannend, berührend, oft überraschend lustig und trotzdem wahrhaftig (ist).“ (DER SPIEGEL) Ausgezeichnet von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „besonders wertvoll“; nominiert für vier „Golden Globes“ 2012, darunter in den Kategorien „Bester Film – Drama“, „Beste Hauptdarstellerin – Drama“ (Viola Davis) und „Beste Nebendarstellerin“ (Jessica Chastain und Octavia Spencer). — Die USA Anfang der 1960er-Jahre. Nach dem Studium kehrt Skeeter (Emma Stone) in ihre Heimatstadt Jackson, Mississippi zurück. Die junge Frau träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Erste Erfahrungen sammelt sie bei der lokalen Tageszeitung, für die sie wöchentlich Haushaltstipps schreibt. Diese Tätigkeit bringt sie in Kontakt mit den beiden afroamerikanischen Dienstmädchen Aibileen (Viola Davis) und Minnie (Octavia Spencer), die ihr verdeutlichen, dass die weißen Familien das schwarze Personal wie Menschen zweiter Klasse behandeln. Skeeter fasst den Entschluss, ein Buch über die Missstände zu verfassen. Dazu will sie weitere Interviews führen – ein riskantes Vorhaben, das sie selbst und sämtliche Unterstützer des geheimen Projekts in Gefahr bringen soll, allen voran die gutherzige Aibileen und die resolute Minnie.
Tanya Wexlers locker auf Tatsachen beruhende Geschichte „In guten Händen“ um die Erfindung des Vibrators erfreut als eine erfrischende, charmante und von herrlich britischem Humor geprägte Komödie, die vor historischer Kulisse unaufdringlich das Spannungsverhältnis von Tradition und Moderne beleuchtet und darüber hinaus eine amüsante Romanze erzählt. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Toronto, Amsterdam und Stockholm (alle 2011). — Im spätviktorianischen London verschafft Doktor Dalrymple (Jonathan Pryce) den an „Hysterie“ leidenden Damen der feinen Gesellschaft Linderung durch Intimmassagen. Weil die Patientinnen mittlerweile Schlange stehen, stellt er zur Unterstützung den jungen, attraktiven Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) ein. Dessen sensationelle Fähigkeiten sorgen nicht nur für noch größeren Andrang, sondern bald auch für entzündete Arme. Mortimer sucht daraufhin einen alten Freund und Wissenschaftler (Rupert Everett) auf, der gerade einen elektrischen Staubwedel entwickelt hat. Vielleicht ließe sich dieser ja zu einem medizinischen Gerät umfunktionieren?