27. Februar 2012, 11:06 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die letzte Schenkungsannahme ist erst vor drei Monaten erfolgt, und schon kann das Kunstmuseum Gelsenkirchen sich über weitere Schenkungen für die Kunstsammlung freuen. In der kommenden Woche werden fünf Kunstobjekte offiziell übergeben und vorgestellt.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen, am
Donnerstag, 1. März 2012, um 11 Uhr,
im Kunstmuseum Gelsenkirchen,
Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen.
Dr. Manfred Beck, Stadtrat für Kultur, Bildung, Jugend und Sport sowie die Museumsdirektorin Leane Schäfer stehen als Gesprächspartner zur Verfügung. Außerdem werden die Künstler Peter Buchwald, Gelsenkirchen, und Gabriele Schade-Hasenberg, Berlin, sowie der Schenkende ihres Bildes, Hans-Joachim Scherpel von Malzer´s Backstube, dabei sein.
Museumsleiterin Leane Schäfer bekommt bei dieser Veranstaltung von Hans-Joachim Scherpel das Gemälde „ohne Titel“, 2009, Öl auf Baumwolle (70 x 60 cm) der Künstlerin Gabriele Schade-Hasenberg überreicht. Hans-Joachim Scherpel, Geschäftsführer von Malzer´s Backstube, hat sich engagiert dafür eingesetzt, dass die der Farbfeldmalerei zuzurechnende Arbeit der gebürtigen Gelsenkirchenerin Gabriele Schade-Hasenberg im Kunstmuseum Gelsenkirchen verbleibt. Sie war im letzten Jahr in der Ausstellung der „Jahresschau der Gelsenkirchener Künstler 2011“ vertreten.
Aus dieser Ausstellung stammen auch die vom Gelsenkirchener Künstler Peter Buchwald selbst geschenkten fotografischen Arbeiten „Grande Arche, Paris“, 2010 und „Bibliothéque de France, Paris“, 2009. Die 100 x 70 cm großen, fast abstrakten Fotos resultieren aus Peter Buchwalds mehrfachen Aufenthalten in einem Gastatelier der Cité Internationale des Arts in Paris.
Des Weiteren ergänzen zwei Arbeiten aus dem Bereich der Kinetik die Kunstsammlung des Hauses. Noch vor seinem plötzlichen Tod 2011 stand der in Horb beheimatete Künstler Gottfried Gruner mit der Museumsleiterin Leane Schäfer in Verbindung. Er wollte dem Kunstmuseum zwei seiner „Aquamobile“, kinetische Modelle von Brunnenplastiken, vermachen. Die beiden mit Wasser betriebenen kinetischen Kunstwerke mit den Maßen 68 x 41 x 41cm (Modell A) und 92 x 20 x 52 cm (Modell B) stammen aus den Jahren 1975 bzw. 1977. Der Bezug zu Gelsenkirchen: lange Zeit stand vor dem Gebäude der Gelsenwasser AG an der Willy-Brandt-Allee eine große Brunnenplastik von Gottfried Gruner.