01. März 2012, 10:50 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Christina Schnura, Koordinatorin der "Kampagne für saubere Kleidung", wird am Montag, 5. März 2012, von 19 bis 21 Uhr im Bildungszentrum an der Ebertstraße 19 im Raum 218 über die Arbeitsbedingungen in der weltweiten Textil- und Bekleidungsindustrie informieren. Die niedrigen Preise, die Bekleidung und Sportschuhe auf dem Weltmarkt erzielen, lassen sich scheinbar nur durch ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in Ländern wie Bangladesh oder Indonesien realisieren, die die unteren Enden der globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten einnehmen.
Aktivist/innen aus Nord und Süd kämpfen dafür, dass die Einhaltung von arbeitsrechtlichen Mindeststandards entlang der gesamten Zulieferkette in der Verantwortung des Mutterkonzerns liegt. Immer mehr Frauen-NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) und Gewerkschaften setzen dem auch transnationale Organisierungsprozesse entgegen, um zu verhindern, dass die Verbesserung von Arbeitsrechten in einem Land zur Abwanderung der Arbeitsplätze in ein anderes Land führt.
Gemeinsam soll darüber diskutiert werden, wie Verbraucher/innen aktiv werden können und welche Kaufalternativen es gibt. Ferner wird auch das Einkaufsverhalten der öffentlichen Hand beleuchtet.
Veranstalter sind die örtliche Arbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben“ Gelsenkirchen (DGB/VHS) in Kooperation mit der Lokalen aGEnda21, dem Frauenbüro der Stadt Gelsenkirchen, der Ev. Erwachsenenbildung und dem Referat Gender des Ev. Kirchenkreises.
Um Anmeldung wird gebeten unter 0209 169-2508 oder per E-Mail: vhs@gelsenkirchen.de. Weitere Informationen bei Brigitte Schneider, Telefon 0209 169-2549.