16. Oktober 2026, 15:59 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Wie wird Künstliche Intelligenz in Gelsenkirchen bereits heute eingesetzt? Welche Anwendungen funktionieren tatsächlich und was können Unternehmen und Verwaltung daraus lernen?
Antworten darauf gibt der Zukunftskongress Gelsenkirchen 2026 am 9. November im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Unter dem Titel „KI konkret: Erleben. Verstehen. Anwenden.“ bringt die Wirtschaftsförderung Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und regionalen Netzwerken zusammen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um abstrakte Zukunftsszenarien. Unternehmen und Organisationen aus Gelsenkirchen und der Region zeigen konkrete Anwendungen, geben Einblicke in ihre Erfahrungen und diskutieren, wie KI in der Praxis eingeführt und genutzt werden kann.
„Wir wollen zeigen, was Künstliche Intelligenz heute bereits leistet und Unternehmen Mut machen, den nächsten Schritt selbst zu gehen“, so Dr. Uta Willim, Referatsleiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen zum Grundgedanken des Kongresses.
KI-Anwendungen aus der Praxis
Das Programm macht die Bandbreite der aktuellen Entwicklung sichtbar. Im Praxisforum „Was wirklich funktioniert: KI in der Praxis“ geht es unter anderem um einen KI-gestützten Bürgersupport für BundID und eID, digitale Mitarbeitende in der kritischen Infrastruktur sowie den Einsatz von KI beim FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V.
Am Nachmittag können die Teilnehmenden in drei parallelen Reallaboren noch tiefer in konkrete Anwendungsfälle einsteigen.
Dabei reicht das Spektrum von KI für die intelligente Stadt und kritische Infrastruktur über Produktivität, Logistik und Robotik bis hin zu den Auswirkungen von KI auf Beschäftigte, Patienten und die Gesellschaft.
Mit dabei sind unter anderem URBAN.KI und die Westfälische Hochschule, Masterflex SE, Knappschaft Kliniken GmbH, Emschergenossenschaft und Lippeverband, Stölting Service Group GmbH sowie das Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule.
Gelsenkirchen auf dem Weg zum KI-Reallabor
Der Zukunftskongress versteht Gelsenkirchen als Reallabor für die praktische Anwendung neuer Technologien. Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung sollen dabei nicht getrennt voneinander betrachtet werden, sondern gemeinsam zeigen, welche Lösungen entstehen und welche Voraussetzungen für weitere Anwendungen geschaffen werden müssen.
Eröffnet wird der Kongress von Oberbürgermeisterin Andrea Henze, Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Dr. Christian Kleinhans, Geschäftsführender Vorstand des Digital Campus Zollverein.
Die Eröffnungs-Keynote hält Dr. Christian Temath, Geschäftsführer der Kompetenzplattform KI.NRW. Er spricht darüber, wo der Mittelstand beim Einsatz von KI tatsächlich steht und wie Künstliche Intelligenz Arbeit und Wertschöpfung bis 2030 verändern kann.
Im anschließenden Leitpanel „Gelsenkirchen als Reallabor: Auf dem Weg zur KI-Stadt“ diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Infrastruktur, welche Voraussetzungen Gelsenkirchen als KI-Standort bereits bietet und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.
Vom Ausprobieren zum konkreten nächsten Schritt
Neben den Praxisbeispielen steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie Unternehmen selbst mit KI beginnen können.
Das abschließende Transferforum „Los geht’s: Von der Idee zur Umsetzung“ gibt dazu konkrete Orientierung. Vertreter von KWB GmbH, IHK Nord Westfalen, ZENIT GmbH, NRW.BANK und der Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen informieren über erste Schritte, Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote.
Ergänzt wird das Bühnenprogramm durch einen ganztägigen Marktplatz. Dort können Besucher Anwendungen live erleben, mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen ins Gespräch kommen und sich über konkrete Beratungs- und Förderangebote informieren.
Erstmals im Rahmen der KI-Biennale
Der Zukunftskongress findet 2026 erstmals im Rahmen der KI Biennale 2026 des Digital Campus Zollverein statt. Perspektivisch soll er als eigenständiges jährliches Format mit regionaler und überregionaler Strahlkraft etabliert werden.
Der Anspruch: Gelsenkirchen soll nicht nur über KI sprechen, sondern sichtbar machen, was hier bereits passiert.
Medieneinladung
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung dieser Veranstaltung herzlich eingeladen am:
Montag, 9. November 2026, von 9 bis 18 Uhr
Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen
Für Medien bietet der Kongress zahlreiche Möglichkeiten für Interviews, O-Töne, Fotomotive und Gespräche mit Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.
Besonders interessant für die Berichterstattung:
09:05 Uhr: Offizielles Pressefoto
09:15 Uhr: Eröffnung mit Oberbürgermeisterin Andrea Henze und Staatssekretär Daniel Sieveke
09:35 Uhr: Keynote von Dr. Christian Temath, KI.NRW
10:05 Uhr: Leitpanel „Gelsenkirchen als Reallabor: Auf dem Weg zur KI-Stadt“
11:10 Uhr: Praxisforum mit konkreten KI-Anwendungen von evocenta GmbH, VTA Software & Service GmbH und FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V.
13:30 Uhr: Reallabore mit Praxisbeispielen aus Stadt, Infrastruktur, Industrie, Robotik, Gesundheitswesen und IT-Sicherheit
ganztägig: Marktplatz mit Demonstrationen (u.a. Live-Demonstration einer Reinigungsdrohne im Außenbereich) und Gesprächsmöglichkeiten zu KI-Projekten
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: Zukunftskongress Gelsenkirchen 2026