02. März 2012, 13:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Am Freitagmittag kam bei der Stadtverwaltung die Erfolgsmeldung des Teams an, das von der Bezirksregierung mit der Durchführung des Aufnahmeverfahrens beauftragt war (Gabriele Ulbrich von der Gesamtschule Buer-Mitte und Ralph Schlumberger von der Hauptschule Frankampstr.): 78 schriftliche Anmeldungen für die neue Schule lagen zu diesem Zeitpunkt vor!
Bildungsstadtrat Dr. Manfred Beck freut sich über den Erfolg: „Es hat sich nunmehr gezeigt, dass der Vorschlag des Kommunalen Bildungsbüros und der Schulverwaltung, dem der Rat mit dem Beschluss zur Errichtung einer neuen Schule in Hassel gefolgt war, ein Weg ist, den die Eltern ebenfalls beschreiten wollen. Die neue Schulform ‚Sekundarschule’ hat ihren Platz in der Gelsenkirchener Schullandschaft gefunden!“
Die Mehrzahl der Anmeldungen kommt aus Hassel, was lt. Manfred Beck zeigt, dass die neue Schule als Stadtteilschule akzeptiert wird. Ebenso erfreulich sei, dass bei den angemeldeten Schülerinnen und Schülern Empfehlungen für alle Schulformen des gegliederten Systems vorliegen. Damit seien ideale Voraussetzungen für den Start eines integrierten Systems gegeben, das zu allen Abschlüssen bis hin zum Abitur führen soll. Letzteres wird über die in Aussicht genommene enge Kooperation mit der Gesamtschule Buer-Mitte gewährleistet. Gleichzeitig wird eine fundierte Berufsorientierung durch die Kooperation mit mindestens einem Berufskolleg geboten.
In der Neugründung der Sekundarschule Hassel sieht Beck einen ersten gelungenen Schritt zur Neugestaltung der Gelsenkirchener Schullandschaft. „Dass dies im großen politischen Konsens geschehen ist, stimmt mich hoffnungsfroh, dass insgesamt ein einvernehmlicher Weg in Gelsenkirchen beschritten werden kann.“
Dr. Beck dankt im Namen der Stadt Gelsenkirchen allen, die diesen Erfolg ermöglicht haben, vorweg den Schulleitungen und Kollegien der nun auslaufenden Realschule an der St.-Michael-Straße und der Hauptschule Eppmansweg. Aber auch die Bildungsoffensive Hassel und die staatliche Schulaufsicht werden von Beck ausdrücklich erwähnt.
Beck betont darüber hinaus, dass den Schülerinnen und Schülern der beiden auslaufenden Schulen keinerlei Nachteile entstehen werden und geht davon aus, dass es eine enge Kooperation mit der neuen Schule geben wird, die auch für die verbleibenden Schüler Vorteile bietet.