08. März 2012, 10:39 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 08. März 2012, 10:39 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. In unzähligen Wohnzimmern und Gebäuden, in über hundert Ländern geht am Samstag, 31. März 2012 um 20.30 Uhr, für eine Stunde das Licht aus - auch in unserer Stadt. Denn Gelsenkirchen beteiligt sich erneut an der „Earth Hour“ des WWF und setzt so zusammen mit Millionen von Menschen weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz.
Gelsenkirchen ist in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal bei der Aktion dabei und wird als städtischen Beitrag die Lichtobjekte des Künstlers Dan Flavin im Wissenschaftspark ausschalten. Derart in Dunkelheit getaucht, wird die 300 Meter lange Glasarkade darauf aufmerksam machen, wie eindrucksvoll und einfach es sein kann, einfach mal den Schalter umzulegen.
Dem Wissenschaftspark und den anderen Gelsenkirchener „Premieren-Mitakteuren“ des Vorjahres haben sich inzwischen einige attraktive Partner angeschlossen, so dass 2012 folgende Akteure dabei sein werden:
Der Evangelische Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid (Christuskirche, Friedenskirche, Kreuzkirche, Katharina von Bora-Haus und Lutherhaus),
der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. (VELTINS-Arena und komplettes Vereinsgelände),
die GELSENWASSER AG (Hauptverwaltung Willy-Brandt-Allee 26),
die Katholische Propsteikirche St. Augustinus,
die Nordsternpark Pflege GmbH (Wege-Hauptachse mit Straßenbrücke Lehrhovebruch, BUGA-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal und Emscherbrücke und ehemalige Kohlenmischanlage / Steg West) sowie
die VIVAWEST GmbH (Hauptsitz Nordsternplatz 1 mit Nordsternturm und Lüpertz-Skulptur „Herkules“).
Außerdem werden auch in Gelsenkirchens britischer Partnerstadt Newcastle upon Tyne verschiedene städtische Gebäude verdunkelt.
Die Stadt bedankt sich bei allen Mitwirkenden und freut sich auf weitere Organisationen, Unternehmen und natürlich auch Privathaushalte, die symbolisch den Schalter umlegen werden.
Die „Earth Hour“ des WWF und die Gelsenkirchener Teilnahme verdeutlichen, dass der Klimaschutz überall mehr und mehr in den Mittelpunkt rückt. Mit einer heimischen Wirtschaft, die sich vor allem auf Zukunftsenergien konzentriert, ist Gelsenkirchen schon seit vielen Jahren im Klimaschutz aktiv. Dadurch, dass der Rat der Stadt 2011 grünes Licht für ein „Integriertes Klimaschutzkonzept” (IKSK) gegeben hat, hat sich die Stadt jetzt ein besonders ambitioniertes Ziel gesetzt: ein Viertel weniger CO2-Emissionen bis 2020! „Das ehrgeizige CO2-Einsparziel von 25 Prozent soll dabei ein Ansporn sein. Wobei klar ist: Eine solche Reduktion an Treibhausgasen wird die Stadtverwaltung nicht allein erreichen. Das können wir nur gemeinsam schaffen, als gesamte Stadtgesellschaft“, erläutert Oberbürgermeister Frank Baranowski.
Weitere Informationen zum Integrierten Klimaschutzkonzept unter: http://umweltportal.gelsenkirchen.de/.
Zusätzliche Details zur „Earth Hour“ auf der Kampagnen-Website von WWF Deutschland unter: http://www.earthhour.wwf.de.