13. März 2012, 10:49 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Es klingt banal, aber: Alle Menschen werden älter – also auch Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden. Wenn Pflege gelingen soll, muss daher auch der Austausch der Kulturen gelingen. Um diesen Austausch zu erleichtern, widmet sich eine Arbeitstagung dem Thema „Interkulturelle Kompetenz in der Pflege“ am:
Freitag, 16. März, von 10 bis 13 Uhr
in der Cura, Leithestraße 63 - 65,
45886 Gelsenkirchen.
Als Referentinnen konnten Nevin Altintop und Dr. Doris Beer gewonnen werden. Nevin Altintop, Doktorandin aus Wien, hat über den Pflegebedarf älterer Zuwanderer aus der Türkei ihre Diplomarbeit geschrieben. Dr. Doris Beer wird aktuelle Ausbildungs- und Weiterbildungsprojekte der Steuerungsstelle Kommunale Beschäftigungsförderung zur Entwicklung kultursensibler Pflege vorstellen.
Interkulturelle Kompetenz in der Pflege ist nicht nur aufgrund pflegebedürftiger Einwanderer von steigender Bedeutung. Denn in der Pflege arbeiten auch vermehrt Menschen aus Zuwandererfamilien. Es stellt sich die Frage: Wie kommen die verschiedenen Kulturen in der Pflege miteinander aus? Außerdem treffen auch verschiedene Kulturen aufeinander, wenn verschiedene Generationen und ihren Erfahrungen einander begegnen. Die nach 1945 Geborenen können sich die Leiden und Entbehrungen von Krieg, Nachkriegshunger und Vertreibung kaum vorstellen.
Menschen, die in der Pflege arbeiten oder arbeiten wollen, pflegende Angehörige und alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenlos.