13. März 2012, 10:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen zeigt in seiner Monatsreihe „Deutsche Komödien“ am Sonntag, 18. März, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 19. März, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) „Rubbeldiekatz“ von Detlev Buck. Clint Eastwoods Biopic „J. Edgar“ steht am Dienstag, 20. März, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 21. März, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) auf dem Programm.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Detlev Bucks (WIR KÖNNEN AUCH ANDERS; MÄNNERPENSION; KNALLHART) Rückkehr ins Komödienfach „Rubbeldiekatz“ erfreut als ein ironisches Spiel mit Geschlechterrollen und -klischees, bei dem Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer eine ausgesprochen gute feminine Figur abgibt und der trockene Buck-Humor – vor allem in den skurrilen Nebenhandlungen und den köstlichen Film-im-Film-Szenen – nicht zu kurz kommt. Ausgezeichnet von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „besonders wertvoll“. — „Ich bin kein schlechter Schauspieler“, meint der arbeitslose Mime Alexander (Matthias Schweighöfer), verwandelt sich kurzerhand in Alexandra, schlägt sämtliche Konkurrentinnen aus dem Feld und ergattert tatsächlich eine Frauenrolle in einer großen Hollywoodproduktion. Aber kann er mit Lippenstift, Pumps und ausgestopftem BH dauerhaft überzeugen? – Mehr als ihm lieb ist! Schauspielerkollege Jörg (Max Giermann) beginnt, ihn zu begrabschen, der cholerische Regisseur (Joachim Meyerhoff) findet ihn unwiderstehlich und Alexanders ruppige Brüder (Detlev Buck und Maximilian Brückner) sowie deren durchgeknallter Kumpel (Denis Moschitto) mischen das Set auf. Am liebsten würde Alexander die Langhaarperücke wieder an den Nagel hängen, wenn er sich doch nur nicht unsterblich in seine Filmpartnerin, Superstar Sarah Voss (Alexandra Maria Lara), verliebt hätte.
Clint Eastwoods außergewöhnliche Filmbiografie „J. Edgar“ über John Edgar Hoover (1895-1972), der knapp 50 Jahre lang das FBI leitete, konzentriert sich auf die behutsame Charakterzeichnung und liefert das intime Porträt eines Menschen, dessen Leben von Legenden, Täuschungen und Versteckspielen durchsetzt war. Ausgezeichnet vom „National Board of Review“ als „Top-Film 2011“ sowie mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; nominiert für einen „Golden Globe“ 2012 in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller – Drama“ (Leonardo DiCaprio). — In den 1960er-Jahren beginnt FBI-Direktor John Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio) damit, verschiedenen Agenten die Geschichte der bundespolizeilichen Ermittlungsbehörde zu diktieren, die er seit 1924 nach eigenen Bedürfnissen geformt hat. Ihm geht es vor allem darum, seine Verdienste zu verewigen, denn Hoover will unbedingt bewundert und als Beschützer und Retter eines „aufrechten Amerikas“ gefeiert werden. Aus sehr persönlicher Sicht berichtet er über die Anfänge, Entwicklung und Erfolge des FBI. Doch insgeheim kehren auch Erinnerungen an weniger ruhmreiche Ereignisse und private Schwierigkeiten zurück.