14. März 2012, 11:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die überragende Resonanz zur Kabinettausstellung „Alfons Kunen – Mathematische Strukturen“ im Kunstmuseums Gelsenkirchen veranlasst die Direktorin Leane Schäfer, die Personalschau des Recklinghäuser Künstlers zu verlängern. Bis zum 29. April 2012 wird der Überblick über die geometrisch-konkrete Kunst von Alfons Kunen zu sehen sein.
Der 1923 in Neheim-Hüsten geborene und seit langem in Recklinghausen beheimatete Künstler gehört zu der Generation, die in enger Anlehnung an die Konzepte der ersten Avantgarde arbeiten. Er bevorzugt eine mathematisch präzise, geometrische Formensprache und nachvollziehbare Konstruktionsprinzipien, wohl auch beeinflusst durch seine Ausbildung und Tätigkeit als Ingenieur. Sowohl bei Kunens skulpturalen Findungen, aber auch bei seinen zeichnerischen und malerischen Bildlösungen werden Denkprozesse sinnlich wahrnehmbar. Dass dabei häufig Werkgruppen oder serielle Reihungen entstehen, resultiert aus dem Variationsreichtum der elementaren Vorgaben.
In der Schau, die eigens für das Kunstmuseum Gelsenkirchen zusammengestellt wurde, sind über 40 Werke zu sehen: Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Skizzen und computergenerierte Entwürfe. Ein Handout mit Erläuterungen ist zum Preis von 5 € an der Infotheke zu erwerben.