19. März 2012, 11:12 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „The Ides of March – Tage des Verrats“ von George Clooney zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen als Filmwunsch am Sonntag, 25. März, um 12:45 Uhr und am Montag, 26. März, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) sowie am Mittwoch, 28. März, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190).
„Offroad“ von Elmar Fischer beendet am Dienstag, 27. März, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg die Monatsreihe „Deutsche Komödien“.
Der Eintritt kostet normal 4 Euro für eine Vorstellung beziehungsweise 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Student sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf dem Theaterstück „Farragut North“ von Beau Willimon spürt George Clooneys vierte Regiearbeit „The Ides of March – Tages des Verrats“ mit einem prominenten Ensemble den Mechanismen des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs nach. Der entlarvende Blick hinter die Kulissen gerät zu einer glänzenden, durchaus universellen Studie über Menschen, die sich zwischen Idealen und Interessen verirren. Nominiert für einen „Oscar“ 2012 in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ sowie für vier „Golden Globes“ 2012 in den Kategorien „Bester Film – Drama“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller – Drama“ (Ryan Gosling) und „Bestes Drehbuch“. — Idealistisch, selbstbewusst und leidenschaftlich engagiert sich Stephen Myers (Ryan Gosling), ein ausgemachter Karrieretyp Anfang 30, als Kampagnenleiter für den US-Präsidentschaftskandidaten Mike Morris (George Clooney). Stephens Laufbahn zeigt steil nach oben. Selbst eine Affäre mit der jungen Praktikantin Molly (Evan Rachel Wood) lässt ihn die angestrebten Ziele nicht aus den Augen verlieren. Aber sein eitler Ehrgeiz ist zugleich auch seine große Schwachstelle, die ein erfahrener Politprofi der Gegenseite (Paul Giamatti) gnadenlos ausnutzt, um Stephen eine perfide Falle zu stellen.
Absurde Situationskomik und eine wendungsreiche Geschichte bilden das Fundament von Elmar Fischers (FREMDER FREUND) zweitem Kinospielfilm „Offroad“, einem temporeichen Genremix aus Komödie, Roadmovie und Krimi. Hauptdarstellerin Nora Tschirner (KEINOHRHASEN; ZWEIOHRKÜKEN) überzeugt erneut durch ihre bemerkenswert natürliche Leinwandpräsenz. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Das BWL-Studium ist erfolgreich abgeschlossen, die Übernahme des väterlichen Betriebs und die Hochzeit mit dem langjährigen Freund stehen unmittelbar bevor – Meikes (Nora Tschirner) Leben im beschaulichen Geilenkirchen scheint keine großen Überraschungen zu bieten. Das ändert sich jedoch schlagartig, als sie den zukünftigen Gatten beim Liebesspiel mit der besten Freundin erwischt und unter der Kofferraumverkleidung ihres kürzlich ersteigerten alten Jeeps 50 Kilogramm Heroin entdeckt. In dem unerwarteten Fund wittert Meike Startkapital für eine neue Existenz. Sie verlässt die Provinz Richtung Berlin, um dort auf eigene Faust die Drogen zu verkaufen – der Beginn eines turbulenten Abenteuers.