20. März 2012, 11:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Die Gewerkschaft ver.di hat alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden, Praktikantinnen und Praktikanten der Stadtverwaltung Gelsenkirchen, inklusive GeKita, Gelsendienste, Volkshochschule, GELSEN-NET, ZOOM Erlebniswelt, Sportparadies, beim Musiktheater, beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, bei der Bogestra, bei der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter und den Sparkassen am Mittwoch, 21. März 2012, ab Dienstbeginn und ganztägig zum Warnstreik aufgerufen.
Weil der Streik auch das städtische Gebäude des Bildungszentrums betrifft, wird die Konferenz „Älter werden in Gelsenkirchen“ vom Bildungszentrum in das AWO Begegnungszentrum in der Grenzstraße 47 verlegt.
Delegierte aus Initiativen, Gruppen und Vereinen Älterer, aber auch alle Interessierten sind bei der Konferenz eingeladen, Vorschläge und Kritik zur Generationenpolitik in Gelsenkirchen einzubringen. Begrüßt werden die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 10 Uhr von Oberbürgermeister Frank Baranowski.
Aufgrund des Streiks muss die Vorstellung des Kommunalen Kinos in der Gesamtschule Ückendorf leider ausfallen.
Darüber hinaus kommt es auch bei GeKita, dem Träger von zurzeit 54 städtischen Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren, zu erheblichen Einschränkungen des Betriebs. Die Städtischen Tageseinrichtungen Diesterweg, Flöttestraße, Hohenfriedberger Straße, Laarmannshof, Landecker Straße, Lange Straße, Mehringstraße und Schwalbenstraße haben allerdings normal geöffnet.
Geschlossen bleiben die Einrichtungen Allensteiner Straße, Am Freistuhl, Auf der Hardt, Dörmannsweg, Dresdener Straße, Franz-Bielefeld-Straße, Franziskusstraße, Freiligrathstraße, Haydnstraße, Hubertusstraße, Julius-Frisch-Straße, Königstraße, Küppersbuschstraße, Leithestraße, Leipziger Straße, Lothringer Straße, Margaretenhof, Munscheidstraße, Nottkampstraße, Oberfeldinger Straße, Ovellackerweg, Plutostraße, Rotthauser Straße, Tannenbergstraße, Urnenfeldstraße und Weindorfstraße. Eltern, deren Kinder in diesen Kitas betreut werden, sollten sich unbedingt erkundigen, welche Einrichtung in der Nähe im Notfall ihre Kinder betreuen wird.
Nach dem jetzigen Stand wird es generelle Notgruppen in den Einrichtungen Rotthauser Markt (für den Bereich Süd), Rheinische Straße (Bereich Mitte), Diesterwegstraße (Bereich West), Uteweg (Bereich Ost) und Vinckestraße (Bereich Nord) geben.
Außerdem werden in besonderen Ausnahmefällen Kinder auch während des Warnstreiks in folgenden Einrichtungen betreut: Agnesstraße, Auf dem Schollbruch, Blomberger Weg, Blumendelle, Bochumer Straße, Braukämperstraße, Brößweg, Eschweilerstraße, Gustavstraße, Heidelberger Straße, Heinrich-Brandhoff-Straße, Hohenstaufenallee, Hohenzollernstraße, Hugostraße, Kriemhildstraße, Kronenstraße, Mühlenstraße, Niefeldstraße, Skagerrakstraße und Wiehagen.
Auch bei der Stadt Gelsenkirchen selbst kann es zu erheblichen Einschränkungen des Dienstbetriebs kommen, so bleiben wie gestern bereits angekündigt die BÜRGERcenter in Erle und Horst geschlossen. Die BÜRGERcenter im Rathaus Buer und an der Husemannstraße 32 werden wahrscheinlich von 8 bis 14 Uhr geöffnet sein.
Ob weitere Einrichtungen und Referate betroffen sind, kann derzeit nicht verbindlich festgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger sollten nicht notwendige Besuche auf einen anderen Termin verschieben.
Spontane Änderungen sind möglich und für die Stadtverwaltung nicht absehbar.