20. März 2012, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im frühen Mittelalter eroberten die Mauren weite Teile der iberischen Halbinsel; die hochentwickelte orientalische Zivilisation breitete sich rasch aus. Córdoba wurde zu einem Kalifat und avancierte zur Weltmetropole von Al Andalus. Islamische, christliche und jüdische Kultur durchdrangen sich wie nie zuvor. Wissenschaft und Kunst erlebten eine Sternstunde. Erst 1492 fiel mit der friedlichen Übergabe der Alhambra die letzte Bastion des Orients in Spanien.
Bei der Diaschau an der VHS begibt sich Dr. Stefan Roggenbuck am Montag, 26. März, 19.00 Uhr, auf Spurensuche zu den einstigen Maurenhochburgen im heutigen Andalusien: Córdoba, Sevilla, Granada und Málaga. Abschließend wird erklärt, wie der westliche Islam von Al Andalus Europa nachhaltig beeinflusst hat.
Die Veranstaltung findet im Bildungszentrum, Ebertstraße 19, Raum 207 (Saal) statt. Das Teilnahmeentgelt beträgt 5,00 Euro.
Informationen bei der VHS unter Telefon 0209 169-2549 oder -2536.