23. März 2012, 11:35 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. 23 Prozent – so viel verdienen Frauen in Deutschland weniger als ihre männlichen Kollegen. Damit sich daran etwas ändert, haben verschiedene Organisationen den „Equal Pay Day“ ins Leben gerufen. Der Equal Pay Day am 23. März 2012 markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Als Maßnahmen gegen die Lohnlücke werden bundesweit eine Erhöhung der Transparenz und eine Reformierung der Arbeitsbewertung angestrebt. Aber auch andere Maßnahmen, wie z.B. Anstrengungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer, Werbung für Frauen in untypischen Branchen oder Karriereunterstützung für Frauen helfen, die Lohnlücke langfristig zu überwinden.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, das Potenzial von Frauen zu nutzen und zu aktivieren. Hierzu gehört auch eine gerechte und transparente Lohnpolitik. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist auch ein Grund für den großen Fachkräftemangel, den wir mittlerweile – auch gerade in sogenannten Frauenberufen – zu verzeichnen haben. Darüber hinaus führt die Lohnlücke nachweislich zu einer Rentenlücke im Alter. Aus 23Prozent Lohnlücke im Berufsleben werden 59 Prozent Rentenlücke im Alter.
Am 4. Mai konnte Christel Humme, MdB, Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellung im Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (MfFSFJ) für eine Veranstaltung in Gelsenkirchen gewonnen werden. Details dieser Veranstaltung werden in einer späteren Information veröffentlicht. Darauf weist die Gleichstellungsstelle der Stadt hin.