26. März 2012, 16:17 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zur Stunde beginnt in Düsseldorf offiziell das Modellprojekt „Kein Kind zurücklassen - Kommunen in NRW beugen vor“, dass Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen haben. Die Stadt Gelsenkirchen gehört zu den ausgewählten Kommunen, die an dem Projekt teilnehmen können. Oberbürgermeister Frank Baranowski vertritt die Stadt vor Ort.
Ziel des Modellvorhabens ist es, laufende und zukünftige Maßnahmen auf kommunaler und Landesebene auf ihre vorbeugende Wirkung hin zu untersuchen und besser aufeinander abzustimmen, um den Menschen wirksamer als bisher Unterstützung anzubieten und den Ressourceneinsatz zu optimieren.
Das Modellvorhaben wird wissenschaftlich begleitet und sowohl fachlich als auch finanzwirtschaftlich kontinuierlich evaluiert. Die vorgesehene kontinuierliche Evaluation soll wichtige Erkenntnisse über Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Gelsenkirchener Handelns bringen.
Das Gelsenkirchener Vorhaben „Biografien gemeinsam gestalten – Erziehung und Bildung von Anfang an“ beinhaltet
· die Einrichtung einer ressortübergreifenden zentralen Koordinierungsstelle,
· ein Sozial- und Bildungsmonitoring,
· eine verstärkte Einbindung von Eltern in die präventiven Netze unter anderem durch verbesserte regionale Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure.
Für den zusätzlichen Koordinierungsaufwand, der sich aus der Teilnahme am Modellvorhaben ergibt, erhält die Stadt Gelsenkirchen einen Zuschuss zu den Personal- und Sachkosten als Festzuschuss von bis zu 64.000 Euro.