28. März 2012, 15:18 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 28. März 2012, 15:18 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Bei der jetzt öffentlich geführten Diskussion um die Gesamtschule Berger Feld geht es nicht um die pädagogischen Schwerpunkte und Ausrichtung der Schule, sondern es geht um die Zukunft des Schulgebäudes. Darauf weist die Stadt Gelsenkirchen ausdrücklich hin. Bei den zukunftsorientierten Planungen für die Gesamtschule Berger Feld ist das besondere Profil der Schule als Eliteschule des Fußballs und Sportschule NRW zu erhalten.
Die Stadt Gelsenkirchen gewährleistet kurz- und mittelfristig den störungsfreien und sicheren Unterrichtsbetrieb im jetzigen Schulgebäude der Gesamtschule Berger Feld.
Mit einer Kapazität von rund 3.500 Schülerinnen und Schülern ist die Gesamtschule Berger Feld an der Adenauerallee im 1974 als zehnzügige Schule an den Start gegangen. Mittlerweise wird in der Schule auch aus pädagogischen Gründen in nur noch sechs Zügen unterrichtet. 1.350 Schülerinnen und Schüler besuchen heute die Gesamtschule Berger Feld.
Obwohl die Stadt Gelsenkirchen allein in den vergangenen zehn Jahren rund sechs Millionen Euro. in die Unterhaltung der Gesamtschule Berger Feld investiert hat, ist am rund 40 Jahre alten Schulgebäude unbestrittener Sanierungsbedarf entstanden, der sich auf mehr als 40 Millionen Euro beläuft.
Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung für das weitere Verfahren und die notwendige Perspektivplanung für die Gesamtschule Berger Feld durch den Vorstand für Bildung eine Schulentwicklungsplanung vorlegen, die die immobilienwirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt Gelsenkirchen einbindet.
Dass im Rahmen einer ordentlichen Schulentwicklungsplanung auch Schulangebot und Schülernachfrage miteinander in Einklang gebracht werden muss und jede Schule in Gelsenkirchen auf ihre Zukunftsperspektive untersucht wird, ist angesichts sinkender Schülerzahlen für eine Stadt auch selbstverständlich. Dies betrifft die Gesamtschule Berger Feld nicht mehr als jede andere Gelsenkirchener Schule.
Der Aufbau des bestehenden Schulgebäudes der Gesamtschule Berger Feld lässt aus Sicht der Verwaltung auch nach einem Umbau einen modernen Schulbetrieb und die Schaffung eines zukunftsorientierten Lernortes nicht optimal zu. Daher ist es langfristig nötig, eine Lösung an einem alternativen Standort zu finden.
An diesem Gesamtprozess werden die Gesamtschule Berger Feld und die Schulaufsicht beteiligt. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag wird die Verwaltung dem Ausschuss für Bildung in der kommenden Sitzung zur Beratung vorlegen.