22. Juli 2026, 13:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Die Städte Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Oberhausen und der Kreis Recklinghausen haben ihre gemeinsame Bewerbung für die eREGIONALE 2033 abgegeben. Das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hatte im März aufgerufen, sich auf die neuste Auflage des Strukturförderprogramms zu bewerben. Was die Verantwortlichen des Kreises und der Städte motivierte, war das kleine „e“ vor dem Namen des traditionsreichen Programms: Es steht für „experimentell“.
Der Landrat und die Oberbürgermeisterin und Oberbürgermeister begrüßen ausdrücklich, dass Ministerin Ina Scharrenbach bereits den Bewerbungsprozess entsprechend g-„e“-staltet hat: Die Bewerbung durfte maximal 15 Seiten umfassen, um Ziele und Lösungsansätze zu skizzieren, die „EmscherLippePLUS“ bis zum sogenannten „Präsentationsjahr“ 2033 angehen will.
Die „EmscherLippePLUS“-Kommunen haben umfangreiche Transformations-Erfahrungen und ein gutes Fundament, gemeinsam Problem-Lösungen zu finden. Die Kommunen der Region und die heimische Wirtschaft sehen sich mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die Auswirkungen aktueller globaler Krisen sind in der Region besonders spürbar. Unter diesen Voraussetzungen eine gute Zukunft für rund 1,5 Millionen im Projektgebiet lebenden Menschen zu schaffen, erfordert den Mut, mit verlässlichen Partnern langfristig neue Wege zu gehen.
Oberbürgermeisterin Andrea Henze: „Die Herausforderungen unserer Zeit – Digitalisierung, Klimawandel, Mobilität, Fachkräftesicherung, kommunale Finanznot – machen nicht an Stadtgrenzen halt. Wir sind mit unseren kommunalen Partnern in der Emscher-Lippe+ Region ein starkes Team. Durch kooperative Projekte, geteilte Ressourcen und eine abgestimmte strategische Ausrichtung entsteht Labor für regionale Zukunftspolitik. Die Stadt Gelsenkirchen versteht sich als aktive Partnerin in einer starken, vernetzten Region, die gemeinsam Lösungen entwickelt und damit wichtige Impulse für einen regionalen und attraktiven Wirtschaftsstandort setzt. Die eRegionale bietet uns die Chance, die Emscher-Lippe+ Region als innovativen, lebenswerten und resilienten Zukunftsraum zu positionieren sowie Experimentierräume zu erschließen in enger Abstimmung mit dem Land NRW. Dies gilt insbesondere mit Blick auf Innovationen in Bildung, Quartiere und wirtschaftlichen Netzwerken. Wir wollen die Experimentierräume nutzen.“
Die Region EmscherLippePLUS hat sich mit der fristgerechten Einreichung der Bewerbung auf den Weg gemacht. Im Rahmen der eREGIONALE 2033 verfolgt die Region das Ziel, die interkommunale Zusammenarbeit zu verbessern, die Resilienz der Region nachhaltig zu steigern und die blau-grüne Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten. Einen Schwerpunkt legt die Region dabei auf Lebenschancen und Ausbildung der jungen Generation. Gemeinsam sind die Partner überzeugt: „Hier geht mehr“, so auch das Motto der Bewerbung.