02. April 2012, 11:32 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner April-Reihe „Oscar 2012“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen ab Sonntag gleich zwei Filme, und zwar „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ am 8. um 12:45 Uhr und 9. um 18 und 20.30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 11. April, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Und am Dienstag, 10. April, läuft zu den veränderten Anfangszeiten 17 und 20 Uhr in der Schauburg der 158-minütige Thriller „Verblendung“.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf Kaui Hart Hemmings’ Roman „Mit deinen Augen“ entwickelt Regisseur Alexander Payne in „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ eine sensible Tragikomödie, die zwischen dramatischen und humorvollen Momenten authentisch menschliche Schwächen und Sehnsüchte in einer Umbruchsituation beleuchtet. Ausgezeichnet u. a. mit einem „Oscar“ 2012 („Bestes adaptiertes Drehbuch“) und zwei „Golden Globes“ 2012 („Bester Film – Drama“ und „Bester Hauptdarsteller – Drama“ [George Clooney]) sowie mit dem FBW-Prädikat „Besonders wertvoll“. — Matt King (George Clooney) ist ein erfolgreicher Anwalt auf Hawaii, dessen routiniertes Leben aus den Fugen gerät, als seine Ehefrau Elizabeth bei einem Bootsunfall schwer verunglückt und ins Koma fällt. Die Ärzte geben ihr keine Chance mehr. Unbeholfen versucht Matt fortan, die Beziehung zu den beiden entfremdeten Töchtern – die forsche 10-jährige Scottie (Amara Miller) und die rebellische 17-jährige Alexandra (Shailene Woodley) – wieder zu verbessern, während er gleichzeitig unter Druck gesetzt wird, endlich den wertvollen Familiengrundbesitz zu verkaufen. Doch damit nicht genug, denn er muss auch noch erfahren, dass ihn Elizabeth für einen anderen Mann verlassen wollte. Mit den Kindern im Schlepptau begibt sich Matt auf die Suche nach dem Liebhaber.
Zwei Jahre nach der skandinavischen Verfilmung des ersten Romans von Stieg Larssons „Millennium-Trilogie“ hat sich US-Ausnahmeregisseur David Fincher mit „Verblendung“ der populären Vorlage angenommen, um eine fesselnde, vielschichtige Neuinterpretation in Szene zu setzen, die keine Kompromisse eingeht und insbesondere durch formale Brillanz besticht. Ausgezeichnet u. a. mit einem „Oscar“ 2012 („Bester Schnitt“) sowie vom „National Board of Review“ als „Top-Film 2011“. — Jedes Jahr erhält Henrik Vanger (Christopher Plummer), der Patriarch einer schwedischen Industriellenfamilie, zum Geburtstag eine gepresste Blüte hinter Glas. Das anonyme Geschenk erinnert den alten Mann schmerzhaft an das mysteriöse Verschwinden seiner Lieblingsnichte vor knapp vier Dekaden. In der Hoffnung, die Ereignisse endlich aufklären zu können, engagiert er den Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist (Daniel Craig). Dieser begibt sich zusammen mit der eigenwilligen Computerhackerin Lisbeth (Rooney Mara) auf Spurensuche – und entdeckt schon bald düstere Geheimnisse.