05. April 2012, 11:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der neue Stummfilm „The Artist“ setzt am Sonntag, 15. April, 12.45 Uhr und Montag, 16. April, 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg die Monatsreihe „Oscar 2012“ des Kommunalen Kino (KoKi) Gelsenkirchen fort. In der Reihe „Neuer Dokumentarfilm“ steht am Dienstag, 17. April, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 18. April, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf „Der atmende Gott – Reise zum Ursprung des modernen Yoga“ auf dem Programm.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Gegen alle aktuellen Trends und Normen hat der französische Regisseur Michel Hazanavicius den Schwarzweißfilm „The Artist“ ohne gesprochene Dialoge gedreht, der ein ganz besonderes Kinoerlebnis bietet, weil er nicht nur als hinreißende Hommage an die goldene Stummfilmära begeistert, sondern auch als glänzend unterhaltende Mischung aus Melodram und Komödie tief zu Herzen geht. Ausgezeichnet u. a. mit fünf „Oscars“ 2012 („Bester Film“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller“ [Jean Dujardin], „Bestes Kostümdesign“ und „Beste Filmmusik“). — Hollywood 1927. Der gefeierte Stummfilmdarsteller George Valentin (Jean Dujardin) genießt seinen Ruhm, sperrt sich aber gegen die technische Innovation des Tonfilms. Er verlässt das Studiosystem, realisiert auf eigene Faust ein kostspieliges Stummfilmabenteuer und erlebt ein Fiasko. Während er mit dem Schicksal hadert, avanciert die von ihm entdeckte Schauspielerin Peppy Miller (Bérénice Bejo) zum absoluten Liebling des sprechenden Kinos. Die bezaubernde junge Frau glaubt weiterhin fest an den ehemaligen Leinwandstar und will George wieder auf die Beine helfen.
Das moderne Yoga hat sich mittlerweile im Westen fest etabliert. Millionen Anhänger praktizieren die indischen Bewegungs- und Atemfolgen, tauchen ein in die fernöstliche Philosophie und lassen sich von ihr inspirieren. Doch was genau ist eigentlich Yoga? Eine Art Gymnastik, ein Ritus, eine Religion? Und woher stammen die Übungen? Diese Fragen beleuchtet Regisseur Jan Schmidt-Garre „Der atmende Gott – Reise zum Ursprung des modernen Yoga“ anhand von seltenen historischen Aufnahmen, die u. a. den Yoga-Urvater Krishnamacharya zeigen, sowie neuen Interviews mit Krishnamacharyas Schüler Pattabhi Jois und dem legendären Yoga-Meister Iyengar. Entstanden ist „ein spannender und erhellender Dokumentarfilm, der zu den Wurzeln der meditativen Yoga-Lehre führt und deren Einfluss auf die Wellnessbewegung und den westlichen Zeitgeist auslotet.“ (DOKUKANAL)