16. April 2012, 13:49 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In dem neuen Film von der Regisseurin Loretta Walz (Grimme-Preisträgerin 2006 für „Die Frauen von Ravensbrück“) wird ein bisher weitgehend unbeachteter Aspekt der jüngsten deutschen Vergangenheit thematisiert: die Geschichte der Kinder deutscher Emigranten, die in den 1930er Jahren mit ihren Eltern in die Sowjetunion gingen oder dort zur Welt kamen. Acht Frauen und Männer erinnern sich an ihre Kindheit im „Schatten des Gulag“, sie erzählen vom Schicksal ihrer Eltern, die während der stalinistischen Säuberungen von ihren Genossen verfolgt und ermordet wurden. In ihrer zweiten Heimat – der DDR – wurden sie zum Schweigen verurteilt.
Zur Filmvorführung und Diskussion mit der Regisseurin Loretta Walz lädt das Institut für Stadtgeschichte am Mittwoch, 25. April 2012, 19 Uhr in die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen herzlich ein.