16. April 2012, 13:51 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In 3D Digital präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen in seiner Reihe „Oscar 2012“ am Sonntag, 22. April, um 12:45 Uhr und Montag, 23. April, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast „Hugo Cabret“. In der gleichen Reihe zeigt das KoKi am Dienstag, 24. April, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 25. April, um 19:30 in der Gesamtschule Ückendorf „In Darkness – Eine wahre Geschichte“.
„Hugo Carbret“, die Verfilmung des Romans „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ von Brian Selznick „wurde in (Martin) Scorseses Händen zu einer Fabel über Zeit und Vergänglichkeit, zu einem Hohelied auf die Magie der bewegten Bilder, gespiegelt in der poetischen Kinematografie modernster 3D-Technik, die hier unaufhörlich Triumphe feiert.“ (FILMDIENST) Ausgezeichnet u. a. mit fünf „Oscars“ 2012 („Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“, „Beste visuelle Effekte“, „Bester Ton“ und „Bester Tonschnitt“) und einem „Golden Globe“ 2012 („Beste Regie“) sowie mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Paris 1931. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo Cabret (Asa Butterfield) hält sich versteckt hinter den Wänden des riesigen Bahnhofs Montparnasse und wartet dort heimlich die Uhren. Gesellschaft leistet ihm nur ein defekter Maschinenmensch, den er mit Hilfe des Notizbuches seines Vaters zu reparieren versucht. Die Ersatzteile stibitzt er vom griesgrämigen Spielzeughändler Georges Méliès (Ben Kingsley). Als dieser Hugo auf frischer Tat ertappt und ihm zur Strafe das Notizbuch wegnimmt, beginnt ein fantastisches Abenteuer, das zu den Ursprüngen des Kinos führt.
Nach einer wahren Begebenheit entfaltet Agnieszka Holland mit „In Darkness – Eine wahre Geschichte“ ein eindringliches, schonungslos realistisches Drama, das differenziert menschliches Verhalten in einer Extremsituation erforscht und dabei moralische Fragen aufwirft. Nominiert für einen „Oscar“ 2012 („Bester nichtenglischsprachiger Film“); ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Valladolid 2011 mit dem Preis für die „Beste Regie“. — Polen 1943. In der von den Nazis besetzen Stadt Lvuv (Lemberg) leidet die Bevölkerung unter Armut und Hunger. Vielen bleiben nur kriminelle Geschäfte, um sich über Wasser zu halten. Dazu gehört auch Leopold, ein polnischer Kanalarbeiter und Dieb, der eines Tages auf eine Gruppe jüdischer Ghettoflüchtlinge trifft. Gegen Geld versteckt er die verzweifelten Menschen in der labyrinthischen Kanalisation der Stadt und versorgt sie notdürftig mit Lebensmitteln. Ob die charakterlich sehr unterschiedlichen Flüchtlinge jemals wieder das Tageslicht erblicken werden, ist ungewiss.