13. Mai 2026, 14:05 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Die Stadt Gelsenkirchen intensiviert ihre Verkehrsüberwachung. Künftig werden Parkverstöße – insbesondere auf Radverkehrsanlagen und in Haltverbotsbereichen – auch aus dem Dienstfahrzeug heraus erfasst. Das bekannte „Knöllchen“ am Fahrzeug entfällt in diesen Fällen. Die Weiterbearbeitung und postalische Verwarnung erfolgen zentral über die Bußgeldstelle.
„Mit dieser Maßnahme erhöhen wir die Präsenz unserer Verkehrsüberwachung, ohne die Mitarbeitenden bei diesen eindeutigen und gravierenden Regelverstößen unnötigen Konfliktsituationen auszusetzen“, erklärt Marcus Hofmann, Teamleitung der Verkehrsüberwachung. „Gerade Verstöße auf Radwegen und in Haltverbotszonen führen häufig zu gefährlichen Situationen. Diese wollen wir schnell und konsequent unterbinden.“
Wichtig ist: Es wird kein Scan-Fahrzeug wie zuletzt in Düsseldorf eingesetzt. Die Entwicklung in Düsseldorf wird jedoch aufmerksam beobachtet.
Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und appelliert, Haltverbote zu beachten und insbesondere Fuß- und Radwege unbedingt freizuhalten – im Interesse der Verkehrssicherheit und im Sinne eines respektvollen Miteinanders im Straßenverkehr.