30. April 2026, 16:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Im Rahmen der Manifesta 16 Ruhr laden der spanische Designer Curro Claret und die nomadische Werkstätte Baucircus vom 15. bis zum 20. Mai dazu ein, bei einer Workshopreihe in Gelsenkirchen neue, spielerische Stadtmöbel für die Nachbarschaft aus ausrangierten Kirchenbänken zu gestalten.
Die kostenlosen Workshops finden an der St. Josef Kirche an der Ückendorfer Straße statt.
Das Programm ist jeweils in zwei Blöcke unterteilt: Der Vormittagsteil findet von 11.30 bis 13.30 Uhr statt, gefolgt von einer Mittagspause. Am Nachmittag wird die Arbeit im zweiten Block von 15 bis 18 Uhr fortgesetzt. Teilnehmende können flexibel zwischen den Modulen wählen oder den ganzen Tag dabei sein. Um die eigenen Projekte intensiv zu entwickeln, wird eine tägliche Teilnahme empfohlen.
Der Workshopauftakt findet am
Freitag, 15. Mai, von 16 bis 18 Uhr in der
Kirche St. Josef Ückendorf an der
Ückendorfer Straße 124 in 45886 Gelsenkirchen
statt und beginnt mit einer Führung gemeinsam mit Curro Claret durch die St. Josef Kirche und die umliegende Nachbarschaft.
Eine Anmeldung ist über ein Online-Formular möglich unter: https://manifesta16.typeform.com/churchpew.
Bauwerke werden Teil des Kunstwerks
Die neu geschaffenen Bauwerke sollen Teil des Projekts „This is not a church pew“ („Dies ist keine Kirchenbank“) von Curro Claret werden, das sich im Rahmen der Manifesta 16 Ruhr vom 21. Juni bis zum 4. Oktober in der St. Josef Kirche in Gelsenkirchen und der St. Ludgerus Kirche in Bochum erleben lässt.
Im Mittelpunkt der Bauprojekte steht die Lust am Gestalten und der Wille, einen positiven Beitrag zur Entwicklung des eigenen Lebensumfelds zu leisten. Besonders für Studierende aus Design und Architektur bietet sich hier eine einzigartige Chance, „Social Design“ in einem realen, wirkungsvollen Kontext zu erleben und direkt anzuwenden. Handwerkliche Vorerfahrung ist dabei zwar ein schönes Plus, aber keine Voraussetzung.
Zum Hintergrund: Die Manifesta 16 Ruhr, die Europäische Nomadische Biennale, verwandelt vom 21. Juni bis 4. Oktober zwölf leerstehende Nachkriegskirchen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum in offene Räume für Dialog, gesellschaftlichen Zusammenhalt und künstlerische Innovation. Mehr Informationen finden Interessierte unter: www.manifesta16.org.