24. April 2012, 14:37 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 24. April 2012, 14:37 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Im Mai führt die KoKi-Monatsreihe nach Frankreich, einem Land, das über eine lange und einflussreiche cineastische Tradition verfügt und in dem sich seit jeher einheimische Produktionen am Markt behaupten können. Zu sehen sind fünf herausragende Filme, die als Komödie, Drama oder als Mischform aus beiden Genres mit viel Esprit die Lebendigkeit und Vielfältigkeit der aktuellen französischen Kinoszene belegen.
Die Reihe beginnt am Dienstag, 1. Mai, mit der Komödie „poliezei“ (18 und 20.30 Uhr, Schauburg Filmpalast). Es folgen „Mein liebster Albtraum“ (8.5., Schauburg; 9.5., Gesamtschule Ückendorf), „Der Junge mit dem Fahrrad“ (15.5., Schauburg; 16.5., Gesamtschule Ückendorf) sowie „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ (20./21.5., Schauburg). Die Monatsreihe endet mit „Ziemlich beste Freunde“ (27./28.5., Schauburg; 30.5., Gesamtschule Ückendorf).
Ferner stehen in der Reihe „Neuer Dokumentarfilm“ am 6./7. Mai (Schauburg) „Die Thomaner“ und am 13./14. Mai (Schauburg) „Unser Leben“ auf dem Programm. Außerdem laufen zwei Literaturverfilmungen, und zwar „Faust“ (22.5., Schauburg; 23.5., Gesamtschule Ückendorf) und „Die Reise des Personalmanagers“ (29.5., Schauburg).
Die dritte Spielfilmregie „poliezei“ der französischen Schauspielerin Maïwenn zeichnet im Rahmen einer episodisch und semidokumentarisch angelegten Erzählung ein ausgesprochen realistisches Bild der Spezialeinheit BPM (Brigade de protection des mineurs). In den Fokus geraten gesellschaftliche Missstände und vor allem die psychologischen Befindlichkeiten der Polizisten und Polizistinnen. „POLIEZEI besitzt bei all dem Hässlichen, von dem der Film zu berichten hat, eine Schönheit, die aus seinem Streben nach Wahrhaftigkeit stammt.“ (SPIEGEL ONLINE) Ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Cannes mit dem „Preis der Jury“.
Die Mitglieder der auf Kindesmissbrauch und Jugendkriminalität spezialisierten Pariser Polizeieinheit BPM haben einen harten Berufsalltag. Tagtäglich sehen sie sich mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die entweder selbst Grenzen überschreiten oder Opfer von Grenzüberschreitungen werden. Die teils extremen Erfahrungen belasten das Privatleben der Beamtinnen und Beamten, für die ihre Einheit schon längst eine Art Ersatzfamilie bildet. In diese eingeschworene Gemeinschaft dringt die Fotografin Melissa (Maïwenn) ein. Sie soll im Auftrag des Innenministeriums ein Buch über die BMP erstellen.