30. April 2012, 09:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen zeigt am Sonntag, 6. Mai um 12:45 Uhr sowie am Montag, 7. Mai, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast den neuen Dokumentarfilm „Die Thomaner“. Die Monatsreihe „Filmland Frankreich“ wird mit „Mein liebster Alptraum“ am Dienstag, 8. Mai, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg und am Mittwoch, 9. Mai, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf fortgesetzt.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Der Leipziger Thomanerchor, der jüngst sein 800-jähriges Jubiläum feierte, zählt zu einem der weltweit renommiertesten Knabenchöre. Welchen Herausforderungen sich die jungen Mitglieder stellen müssen und wie sie im Internat leben, zeigt die Dokumentation von Günter Atteln und Paul Smaczny. Ein Jahr lang haben die beiden Filmemacher den Chorleiter Georg Christoph Biller und die knapp 100 Sänger beobachtet und Interviews mit ihnen geführt, um ein facettenreiches Porträt entstehen zu lassen, das – neben der Tradition und der Geschichte – vor allem die Ansprüche, die Arbeitsweise und den streng geregelten Alltag des Thomanerchors angenehm wertneutral transparent macht.
Regisseurin Anne Fontaine lässt in „Mein liebster Alptraum“ zwei charakterlich völlig verschiedene Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten aufeinanderprallen, um eine doppelbödige, schwungvolle Komödie zu entwickeln, die sich an klassischen Screwball Comedies („Screwball“ bezeichnet umgangssprachlich eine Person mit eigenartigen Angewohnheiten) orientiert und satirisch überspitzt gesellschaftliche Klischees aufs Korn nimmt. Ausgezeichnet mit dem fbw-Prädikat „besonders wertvoll“. — Agathe (Isabelle Huppert) und Patrick (Benoît Poelvoorde) trennen Welten: Sie ist eine verheiratete, erfolgsverwöhnte Galeristin, die intellektuelle Debatten genießt und in einem schicken Pariser Appartement wohnt. Er ist ein alleinstehender, trinkfreudiger Gelegenheitsarbeiter, der derbe Sprüche klopft und in einem alten Lieferwagen haust. Im Traum hätten die beiden nicht daran gedacht, dass sie es miteinander zu tun bekommen würden. Aber genau das geschieht, als die unterkühlte Akademikerin und der ungehobelte Lebenskünstler überraschenderweise von der engen Freundschaft ihrer Söhne erfahren.