17. März 2026, 17:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Das Institut für Stadtgeschichte lädt herzlich am Mittwoch, 25. März 2026, 18 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Ludger J. Heid, Duisburg, mit dem Thema „Ferdinand Lassalle - Rebell, Religionsstifter, Rosenkavalier in die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen“ ein.
Ferdinand Lassalle, der Begründer der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung wurde vor 200 Jahren geboren. Kein Sozialist erfreut sich in Deutschland größerer Popularität als Ferdinand Lassalle. Der Begründer der deutschen Sozialdemokratie hat in seinen 39 Lebensjahren als philosophischer Gelehrter, sozialistischer Theoretiker und Politiker, als agitatorischer Redner und Schriftsteller Leistungen vollbracht, die bis in die Gegenwart nachwirken. Das gilt auch für seine Extravaganzen, seine Eitelkeit, seine dialektische Gewandtheit, sein unausgeglichener Charakter und sein Machtwille. Im Bewusstsein der Gegenwart hat sich nur der eine Lassalle verankert – der Jude und Arbeitermessias.
Dr. Ludger J. Heid ist Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist.
Die Veranstaltung ist ein Beitrag im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März 2026. Sie findet in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V. statt.
Der Eintritt ist frei.