10. März 2026, 16:40 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Am Donnerstag, 12. März, findet in diesem Jahr der landesweite Warntag statt. Dabei werden verschiedene Warnkanäle erprobt, mit denen Bürgerinnen und Bürger vor Gefahren gewarnt werden. Ziel des Warntages ist es, die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen und zugleich die Funktionstüchtigkeit der Systeme zu überprüfen. Zu den Warnkanälen zählen unter anderem bestimmte Werbetafeln, Warn-Apps und Sirenen.
Der Warntag beginnt um 11 Uhr mit einem einmütigen Dauerton der Sirenen. Fünf Minuten später wird ab 11:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören sein. Bei einem echten Notfall wird so auf eine Gefahrenlage hingewiesen. Im Ernstfall wären dann die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Nach einer fünfminütigen Pause schließt um 11:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.
Eingesetzt wird auch das sogenannte Cell-Broadcasting. Dabei macht ein lauter Alarmton auf dem Smartphone oder Handy darauf aufmerksam, dass eine Textnachricht mit einer Warnung eingegangen ist. Das System nutzt sämtliche Mobilfunknetze. Ähnlich wie bei einem Radiosignal erfolgt der Empfang anonym, ohne dass Mobilfunknummern erfasst werden. Für den Erhalt der Warnung ist weder eine Registrierung noch das Installieren einer App erforderlich. Voraussetzung ist lediglich, dass das Mobilgerät eingeschaltet ist und die Funktion Cell Broadcast unterstützt. Weitere Informationen zu Cell Broadcast sind im Internet unter www.bbk.bund.de verfügbar. Falls erforderlich und möglich, sollte zudem ein entsprechendes Software-Update installiert werden.
Gelsenkirchens Bürgerinnen und Bürger können mit dem Mängelmelder GE-meldet unter der Rubrik „Sirenen-Probealarm“ mitteilen, wie gut oder schlecht die Warntöne der Sirenen zu hören waren. Den Mängelmelder gibt es als Handy-App und im Internet unter www.gelsenkirchen.de/gemeldet.
Der Warntag soll Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichen Signalen vertraut machen und dafür sensibilisieren, was im Gefahrenfall zu tun ist.
Was im Ernstfall zu tun wäre
Im Ernstfall sollen Bürgerinnen und Bürger bei einem Sirenenalarm geschlossene Räume aufsuchen, vorbeikommende Personen bei sich aufnehmen sowie Türen und Fenster geschlossen halten. Außerdem wird empfohlen, das Radio einzuschalten. Bei akuten Gefahren werden im laufenden Programm von Radio Emscher-Lippe aktuelle Informationen und Verhaltensempfehlungen eingeblendet. Zusätzlich informiert die Stadt über ihre Internetseite www.gelsenkirchen.de, über die Warn-App NINA sowie über die Facebook-Seiten der Stadt Gelsenkirchen und der Feuerwehr Gelsenkirchen. Bei Bedarf können auch Lautsprecherdurchsagen eingesetzt werden.