18. Februar 2026, 17:13 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Im Februar stellt das Kommunale Kino (Koki) in seiner Hauptreihe vier intelligente Komödien vor, die mit teils skurrilem Witz und hintersinnigen Geschichten punkten. Am Sonntag, 22. Februar, um 12:45 Uhr und am Montag, 23. Februar, um 17:45 und 20:15 Uhr zeigt das Koki das letzte Projekt des Regisseurs Wolfgang Becker: die deutsche Komödie „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ nach dem gleichnamigen Roman von Maxim Leo. Am Dienstag, 24. Februar, folgt in der Reihe Autorenfilm das brasilianisch-französisch-deutsch-niederländische Drama „The Secret Agent“ von Kleber Mendonça Filho, das u. a. mit zwei Golden Globes (Bester fremdsprachiger Film, Bester Hauptdarsteller) ausgezeichnet wurde. Mit vier Nominierungen für die diesjährige Oscar-Verleihung ist „The Secret Agent“ gleichzeitig ein Vorgeschmack auf die Hauptreihe Oscar 2026 im März. Wegen der Laufzeit von 161 Minuten beginnen die Vorstellungen am Dienstag bereits um 17 und 20 Uhr.
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Kurz vor der Pleite gerät der Videothekenbesitzer Micha (Charly Hübner) ins Rampenlicht, als ihn ein Journalist (Leon Ullrich) zum angeblichen Organisator einer spektakulären DDR-Massenflucht erklärt, die 1984 per S-Bahn stattfand. Obwohl Micha mit dem Ereignis nichts zu tun hat, bestätigt er die Geschichte angesichts eines stattlichen Honorars, woraufhin er in sämtlichen Medien gefeiert wird. Doch sein Konstrukt aus Lügen und Halbwahrheiten droht zusammenzubrechen. Und dann verliebt sich Micha auch noch in Paula (Christiane Paul), die als Kind in jener S-Bahn Richtung West-Berlin saß, die er umgeleitet haben soll. – FSK ab 6 Jahren.
The Secret Agent
Brasilien 1977. Während der ausgelassenen Karnevalswoche reist der Witwer Armando (Wagner Moura) unter falschem Namen von São Paulo in die Küstenstadt Recife. Dort will er seinen kleinen Sohn wiedersehen, der bei den Großeltern mütterlicherseits aufwächst. Unterschlupf findet Armando in einer Kommune für politisch Verfolgte. Doch seine Ankunft bleibt nicht unbemerkt. Zwischen feiernden Menschenmengen und allgegenwärtiger Gewalt gerät Armando in ein immer dichter werdendes Netz aus Überwachung, Korruption und Misstrauen. Was als persönliche Reise beginnt, entwickelt sich zu einem gefährlichen Spiel im Schatten der Militärdiktatur. – FSK ab 16 Jahren.
Die Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 6 Euro für eine Vorstellung bzw. 54 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Inhaberinnen und Inhaber des GE-Passes erhalten Ermäßigungen.
Weitere Informationen zum Kommunalen Kino in Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/koki