08. Mai 2012, 10:44 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Urwaldbestände vermutet man in Westafrika, in Brasilien oder in der russischen Taiga, aber sicherlich nicht in Deutschland und schon gar nicht im dicht besiedelten Ruhrgebiet. Doch dieser Gedanke trügt. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein ist in den letzten Jahrzehnten ein Wald entstanden, den es in dieser Form nur hier im Ruhrgebiet gibt. Eschen, Birken und Bergahorn sind die häufigsten Arten. Über 50 weitere Gehölze finden sich zusätzlich. Dazu eine ungeahnte Vielzahl an Stauden, Kräutern und Farnen. Genauso spannend ist die Tierwelt, wie Michael Godau am Samstag, 12. Mai 2012, von 10 bis 12.15 Uhr zeigen wird.
Treffpunkt: Essen-Katernberg, Gelsenkirchener Straße, Haltestelle „Zollverein“. Um Anmeldung bei der VHS unter 0209 169-2508 (Kursnummer A 3142) wird gebeten. Das Teilnahmeentgelt beträgt 6 Euro.