09. Mai 2012, 10:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Diskussionen über die gelungene oder misslungene Integration türkischstämmiger Mitbürger tauchen immer wieder in den Medien auf. In seinem Vortrag: „Die Türkei und die Türken in Deutschland - Gelingt der Spagat zwischen (islamischer) Tradition und (europäischer) Modernität?“ erörtert der Referent Bora Ergin verschiedene Entwicklungen in der Türkei, die auch noch auf die in Deutschland lebenden Deutsch-Türken wirken. Die Veranstaltung der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben (DGB/VHS) findet statt am
Montag, 14. Mai 2012, 19 bis 20.30 Uhr,
Bildungszentrum, Raum 218,
Ebertstr. 19, 45879 Gelsenkirchen.
In dem Vortrag geht es insbesondere darum, dass die Türkei seit jeher historisch und geographisch eine Brücke zwischen dem Orient und Europa bildet. Unter den Ländern im Nahen Osten ist sie ebenfalls eine Ausnahme. Durch die Gründung einer Republik nach westlichem Vorbild vollzog sie früh die Trennung von Religion und Staat. Aktuell erweckt die Türkei politisch eher einen zwiespältigen Eindruck. Sie ist ein säkularer Staat, der seit Kemal Atatürk gewaltige Anstrengungen in Richtung Moderne unternommen hat. Eine zentrale Rolle spielte dabei das Militär, das sich als Hüter des Kemalismus und als Avantgarde versteht
Anschließend gibt es die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Telefon 0209 169-2508. Weitere Informationen gibt es bei Brigitte Schneider, Telefon 169 2549.