09. Mai 2012, 15:39 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In dem Beitrag „Ringen um ein Erfolgsmodell“ in der WAZ Lokalausgabe Gelsenkirchen wird durch die eingefügten Zitate der Eindruck erweckt, als beabsichtige die Stadt Gelsenkirchen ihr interkulturelles Angebot in der städtischen Kita an der Munscheidstraße nach fast zehn Jahren zu streichen.
Diese Äußerungen sind nicht richtig und entsprechen nicht den Realitäten. Diese Verwirrung hätte durch eine kurze Rücksprache mit GeKita schnell richtig gestellt werden können. Leider ist jetzt der Eindruck entstanden, die Stadt lege auf interkulturelle Angebote keinen Wert. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.
Gerade die interkulturelle Arbeit und Förderung war und ist ein Schwerpunkt der Stadt und von Gekita und wird es auch in Zukunft bleiben. Tatsächlich steckt hinter dem gesamten Vorgang eine personelle Angelegenheit, die im Einzelnen und zum Schutz der Mitarbeiterin nicht weiter ausgeführt werden soll.
Der Betriebsleiter von GeKita, Alfons Wissmann, hat sowohl mit der Mitarbeiterin sowie auch mit Vertretern der Eltern ein konsensfähiges Gespräch geführt. Insofern überrascht der Bericht umso mehr.
Darüber hinaus vermittelt der Bericht den Eindruck, dass das jüngst vom Landtag verabschiedete Teilhabe- und Integrationsgesetz mit der Situation in Kindertageseinrichtungen zu tun habe. Dass dem nicht so ist, ist den Eltern ebenfalls verdeutlicht worden.
In Übereinstimmung mit den Elternvertretern ist weiter vereinbart worden, dass mit der Leiterin die zukünftige Ausrichtung der Kita erörtert wird.