21. Mai 2012, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „Ziemlich beste Freunde“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen einen der erfolgreichsten französischen Film der jüngsten Zeit am Sonntag, 27. Mai, um 12.45 Uhr und Montag, 28. Mai, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast sowie am Mittwoch, 30. Mai, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Als weitere Literaturverfilmung dieses Monats steht am Dienstag (29.5.) um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg „Die Reise des Personalmanagers“ auf dem Programm.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Olivier Nakaches und Eric Toledanos wunderbar warmherzige Geschichte „Ziemlich beste Freunde“ über eine ungewöhnliche Freundschaft begeistert als eine intelligente, erfrischend unaufdringliche Tragikomödie, die zwischen witzigen und berührenden Momenten immer den richtigen Ton trifft und vom grandiosen Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller Omar Sy und François Cluzet getragen wird. Ausgezeichnet u. a. mit einem „Französischen Filmpreis“ (Omar Sy als „Bester Hauptdarsteller“). — Seit einem tragischen Unfall ist der millionenschwere, kultivierte Adlige Philippe (François Cluzet) vom Hals abwärts gelähmt und führt ein freudloses Dasein. Auf sein Stellenangebot für einem neuen persönlichen Betreuer stellt sich ihm Driss (Omar Sy) vor. Der junge Mann mit afrikanischen Wurzeln, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, will eigentlich nur eine Bestätigung für das Vorstellungsgespräch, damit er weiterhin Sozialhilfe beziehen kann. Echtes Interesse an dem Pflegerjob hat er nicht. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren.
Nach dem Roman „A Woman in Jerusalem“ von Abraham B. Jehoshua entwarf der israelische Regisseur Eran Riklis mit „Die Reise des Personalmanagers“ ein vielschichtiges, tragikomisches Roadmovie, das eine gleichsam schwarzhumorige wie anrührende Geschichte um Grenzüberschreitungen erzählt und nicht nur durch das skurrile Figurenarsenal an die Filme des Finnen Aki Kaurismäki erinnert. Ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Locarno mit dem Publikumspreis sowie mit fünf „Israelischen Filmpreisen“, darunter in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“. — Bei einem Selbstmordanschlag in der größten Bäckerei von Jerusalem stirbt eine ausländische Mitarbeiterin. Da sich niemand für die Tote interessiert, kommt dem beruflich wie privat gestressten Personalmanager (Mark Ivanir) die undankbare Aufgabe zu, den Sarg der jungen Frau in ihre osteuropäische Heimat zu überführen. An der Seite eines exzentrischen Vizekonsuls, eines nervenden Reporters, eines trinkfreudigen Fahrers und des Sohnes der Verstorbenen begibt er sich auf eine ereignisreiche Reise.