23. Mai 2012, 11:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Am Sonntag, 3. Juni 2012, wird die neue Ausstellung im Kunstmuseum Gelsenkirchen eröffnet. „Zwischen Kunst und Theater – Modelle, Objekte und Malerei von Elmar Gehlen“ ist der Titel der Schau, die im Grafikkabinett und im Foyer vor den Werkräumen eingerichtet wird.
Gelegenheit zu einer Vorbesichtigung gibt es am Freitag, 1. Juni 2012, um 12 Uhr. Als Gesprächspartner stehen der Künstler Elmar Gehlen und die Museumsdirektorin Leane Schäfer zur Verfügung.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Elmar Gehlen, seines Zeichens Schauspieler, Regisseur, Jazzmusiker, Maler und bildender Künstler, ist ein Multitalent. Der in Neustadt/Schleswig-Holstein lebende Künstler, geboren 1943 in Homberg, schlägt im Kunstmuseum Gelsenkirchen die Brücke zwischen Bildender Kunst und Theaterkunst.
Gezeigt werden großformatige Bilder, die aus seiner Arbeit der Inszenierung „Die Entführung aus dem Serail“ von Mozart 2008 am Musiktheater im Revier entstanden. Elmar Gehlen, der auch für das Bühnenbild verantwortlich war, legte damals selbst Hand an, um die großen Prospekte und Seitenwände von 30 x 5 laufenden Metern zu malen. Ausgestellt sind hier sowohl die bis zu sieben Metern Breite gearbeiteten Bühnenprospekte, als auch die von ihm selbst hergestellten Bühnenmodelle.
Ergänzt werden die Leinwandarbeiten durch Objekte, die dem kinetischen Bereich zuzuordnen sind. Neben kleineren Objekten ist hier auch ein ominöser „Schaukelstuhl“ zu finden, der eindrucksvoll Omas jugendliche Tangoschritte in Szene setzt.
Der Künstler, der erst jüngst mit dem szenischen Konzert „Pantomimusitäten“ im MiR gastierte, hat zur Eröffnung eine musikalische Einführung zugesagt.